Die Anhörung zum „New York field hearing“ hat die Bedeutung der Sache wirklich in den Fokus gerückt – insbesondere durch Juristen, die als Vertreter von Kanzleien wie Bullish und WisdomTree eindrücklich verdeutlichten, wie lähmend der SEC-CFTC-Revierkrieg für die US-Innovation gewesen ist. Es ist wirklich faszinierend zu sehen, wie der Gesetzentwurf mit dem „mature blockchain test“ und der Ausnahme „Regulation Crypto“ möglicherweise erstmals Regelungen durch Durchsetzung („rule-by-enforcement“) durch einen gesetzlichen Rahmen ersetzen könnte – und damit eine klare Zuständigkeitsgrenze zwischen digitalen Commodities und Investment-Contract-Assets zieht. Allerdings wirkt es etwas kurzsichtig, die heutige Anhörung als „crypto’s last shot“ zu bezeichnen. Auch wenn der Gesetzentwurf bereits im Mai mit parteiübergreifender Unterstützung den Senatsausschuss für Bankenwesen passiert hat, zeigen die abkühlenden Polymarket-Quoten, dass das eigentliche Hindernis nicht ein Mangel an industriebezogener Erzählung ist, sondern ein enger werdender gesetzgeberischer Zeitplan vor der Sommerpause im August. Ich bin sehr skeptisch, dass ein öffentliches Podium in New York eine magische Vollabstimmung im Senat erzwingen wird, wenn die Ethikbestimmungen weiterhin die Veröffentlichung des aktualisierten Textes verzögern. Statt eines großen legislativen Treffers sehen wir vermutlich das Gleiche wie bisher: weitere, von Behörden getriebene Durchsetzung im Verlauf des restlichen Jahres. $BTC