$BTC Der Quanten-Rettungs-Vorschlag von Bitcoin könnte viele Wallets schützen – aber nicht Satoshis
Bittens langfristige Verteidigung gegen Quantencomputing hat einen weiteren Schritt gemacht, doch eine große Ausnahme bleibt bestehen: die geschätzten 1,1 Millionen BTC von Satoshi Nakamoto.
Das Security-Startup Project Eleven hat ein System mit Zero-Knowledge-Proofs (ZKP) vorgestellt, das die geplante BIP-361-Erweiterung ergänzen soll.
Die Idee ist, es legitimen Wallet-Besitzern zu ermöglichen, ihren Bitcoin auf quantenresistente Adressen zu migrieren, ohne ihre privaten Schlüssel offenzulegen.
Der Vorschlag greift eines der größten Bedenken rund um BIP-361 auf: Es könnte langfristig Bitcoin-Adressen einfrieren, die als anfällig für zukünftige Quantenangriffe gelten.
Allerdings gibt es eine wichtige Einschränkung.
Der Wiederherstellungsmechanismus funktioniert nur für BIP-32 hierarchische deterministische (HD) Wallets, die Adressen aus einer Master-Seed-Phrase anhand eines Ableitungsbaums erzeugen.
Satoshis Wallets wurden erstellt, bevor BIP-32 existierte. Diese frühen Wallets erzeugten jeden privaten Schlüssel unabhängig voneinander, das bedeutet:
• Keine Seed-Phrase.
• Kein Ableitungsbaum.
• Kein kryptografischer Pfad, über den der Zero-Knowledge-Proof die Besitzrechte verifizieren könnte.
Daher würden zwar viele moderne Bitcoin-Nutzer ihre Gelder unter einem künftigen Quanten-Schutzrahmen möglicherweise irgendwann wiederherstellen können, doch Satoshis Coins – und viele andere frühe Bitcoin-Wallets – blieben außerhalb des Systems.
Es ist außerdem erwähnenswert, dass der Vorschlag sich noch in den frühen Stadien befindet. Das Prototyp-System wurde noch nicht geprüft, unterstützt nur bestimmte Adresstypen und würde zukünftige Änderungen am Bitcoin-Konsens erfordern, bevor es Teil des Netzwerks wird.
Würde er übernommen, könnte dieser Ansatz die Quanten-Resilienz von Bitcoin deutlich verbessern – aber er ist keine universelle Lösung für jedes jemals erstellte Wallet.
Haftungsausschluss: Dieser Beitrag dient ausschließlich Bildungszwecken und stellt keine technische, finanzielle oder Investmentberatung dar.
Bittens langfristige Verteidigung gegen Quantencomputing hat einen weiteren Schritt gemacht, doch eine große Ausnahme bleibt bestehen: die geschätzten 1,1 Millionen BTC von Satoshi Nakamoto.
Das Security-Startup Project Eleven hat ein System mit Zero-Knowledge-Proofs (ZKP) vorgestellt, das die geplante BIP-361-Erweiterung ergänzen soll.
Die Idee ist, es legitimen Wallet-Besitzern zu ermöglichen, ihren Bitcoin auf quantenresistente Adressen zu migrieren, ohne ihre privaten Schlüssel offenzulegen.
Der Vorschlag greift eines der größten Bedenken rund um BIP-361 auf: Es könnte langfristig Bitcoin-Adressen einfrieren, die als anfällig für zukünftige Quantenangriffe gelten.
Allerdings gibt es eine wichtige Einschränkung.
Der Wiederherstellungsmechanismus funktioniert nur für BIP-32 hierarchische deterministische (HD) Wallets, die Adressen aus einer Master-Seed-Phrase anhand eines Ableitungsbaums erzeugen.
Satoshis Wallets wurden erstellt, bevor BIP-32 existierte. Diese frühen Wallets erzeugten jeden privaten Schlüssel unabhängig voneinander, das bedeutet:
• Keine Seed-Phrase.
• Kein Ableitungsbaum.
• Kein kryptografischer Pfad, über den der Zero-Knowledge-Proof die Besitzrechte verifizieren könnte.
Daher würden zwar viele moderne Bitcoin-Nutzer ihre Gelder unter einem künftigen Quanten-Schutzrahmen möglicherweise irgendwann wiederherstellen können, doch Satoshis Coins – und viele andere frühe Bitcoin-Wallets – blieben außerhalb des Systems.
Es ist außerdem erwähnenswert, dass der Vorschlag sich noch in den frühen Stadien befindet. Das Prototyp-System wurde noch nicht geprüft, unterstützt nur bestimmte Adresstypen und würde zukünftige Änderungen am Bitcoin-Konsens erfordern, bevor es Teil des Netzwerks wird.
Würde er übernommen, könnte dieser Ansatz die Quanten-Resilienz von Bitcoin deutlich verbessern – aber er ist keine universelle Lösung für jedes jemals erstellte Wallet.
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