Am leichtesten „FOMO“-treibend sind die Pools, bei denen es nicht die Variante ist, bei der die Funding-Rate in den positiven Bereich dreht. Stattdessen: Sie sind um 22,6% gestiegen, und die Gebühr/Funding-Rate hängt immer noch bei -0,0113%. Die $SOLV ist heute genau hier.

Spot 24h-Volumen: 2,55 Mio. USD; Futures-Kontrakt-Volumen: 6,35 Mio. USD. Das Kontrakt/Spot-Verhältnis liegt bei 2,5x – das zeigt, dass die Hitze vor allem im Leverage-/Derivate-Bereich sitzt, nicht darin, dass im Spot große Geldbeträge hart durchgreifen. Das Problem ist: Die Open Interest sind bereits auf 558.058.031 SOLV aufgestapelt. Der aktuelle Preis liegt bei 0,0031 USD, tagsüber wurde bis zu 0,00334 USD getrieben – der Abstand zum Intraday-Tiefpunkt von 0,00252 USD ist schon groß, aber die Shorts zahlen weiterhin.

So eine Struktur jage ich nicht mit Long hinterher. Ich plane Shorts bei etwa 0,00328 (ungefähr), Positionsgröße 3%, und als Stop lege ich 0,00338 darüber. Der Grund ist ganz einfach: Wenn wirklich ein anhaltender Kauf im Spiel ist, wäre die Funding-Rate nicht so schwach. Wenn es nur die Stimmung ist, die die Kontrakte zuerst anfeuert, der Spot aber nicht nachzieht, lässt sich das oft leichter wieder zurückdrehen. 49.428 Trades sehen zwar lebhaft aus, aber nicht unbedingt sind das alles „effektive“ Anschlusskäufe.

Wenn so ein Coin in die Liste kommt, liegt es oft nicht daran, dass die Story so hart ist – sondern dass der Leverage zuerst die Volatilität macht. Wenn du diese Bewegung mitnehmen willst, musst du erst eine Frage beantworten: Wer soll den Spot aufnehmen?

$SOLV #SOLV

Nicht alles rein (kein „all in“). Wenn du dabei Verlust machst, mach’s nicht mir zur Last.