Die USA haben ein Gesetz für Stablecoins verabschiedet – aber mit Regeln, für die es plötzlich nicht mehr gereicht hat.

US-Behörden haben bis zum 18. Juli keine finalen Vorschriften für den GENIUS Act – das Stablecoin-Gesetz – veröffentlicht. Das Dokument sah dafür genau ein Jahr ab dem Zeitpunkt der Unterzeichnung vor. Mit der Ausarbeitung der Regeln sollten sich das OCC, die Fed, die FDIC sowie die National Credit Union Administration (ForkLog) befassen.

Warum das wichtig ist: Es scheint, dass der Markt selbst nach der Verabschiedung des einschlägigen Gesetzes weiterhin in einer Zone der Ungewissheit bleibt, wenn zentrale Umsetzungsmechanismen nicht rechtzeitig bereit sind. Das kann zu Verzögerungen für Akteure führen, die auf klarere Bedingungen für die Arbeit mit Stablecoins in den USA gewartet haben. Und außerdem ist es ein Signal dafür, dass die Regulierung von Krypto in der größten Volkswirtschaft der Welt möglicherweise langsamer vorankommt als der Markt selbst.

Was denkt ihr: nur eine bürokratische Pause oder ein beunruhigendes Zeichen für den Stablecoin-Sektor? #crypto