Es gibt eine andere Erklärung dafür, dass sich der „Weckvorgang“ vom 16. Juli mit 383 Mio. US-Dollar mehr nach „Der Wal hat sich entschieden zu verkaufen.“ anhört.
Galaxy Research hat die Absenderadresse als mit dem Fall Noah Doe verknüpft eingestuft – eine Klage aus Mai 2026 eines anonymen Klägers, der das Eigentum an rund 3,8 Millionen stillgelegten BTC über 39.000+ inaktive Adressen beansprucht, von denen viele vermutlich mit Wallets aus der Satoshi-Ära zusammenhängen, mit dem Argument, dass aufgegebene Coins den Besitzer wechseln sollten. Wenn sich dieses konkrete Wallet als Reaktion auf diese Klage bewegt hat und nicht wegen gewöhnlicher Verwahrung, klingt „noch kein Verkauf“ anders als eine einfache „Diamond-Hands“-Story.
Zoomt man heraus, wird das größere Muster tatsächlich kühler statt sich zu beschleunigen: Ein 16 Jahre totes Wallet hat diese Woche 40 BTC bewegt, ein anderes ist nach 7+ Jahren wieder aktiv geworden, nachdem es letzte Woche Überweisungen im Wert von 188 Mio. US-Dollar gab – aber Galaxy setzt das gesamte „woken coin“-Volumen für 2026 auf weniger als die Hälfte des Volumens von 2025 an, also des Jahres, in dem frühe Investoren einen Rekord von 300 Mrd. US-Dollar in Bitcoin verkauft haben.
Bias: Das wirkt wie ein juristisch getriebener Ausreißer innerhalb eines sich verlangsamenden Umverteilungs-Trends, nicht wie der Auftakt einer neuen Welle. Bestätigt oder widerlegt wird das durch die Frage, ob in den kommenden Tagen mehr Noah-Doe-verknüpfte Adressen in Bewegung geraten.
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