Eine seit Dezember 2017 inaktive Wallet hat ihren gesamten Bestand von 5.907,56 BTC übertragen, der nun etwa 383,6 Millionen US-Dollar wert ist, an eine neue Adresse.
Das Ziel war nicht mit einer Börse verknüpft, wodurch die Verlagerung eher mit einer Migration der Verwahrung als mit einem bestätigten Verkauf übereinstimmt.
News – Eine Bitcoin-Wallet, die seit mehr als 8,5 Jahren inaktiv war, hat am frühen Donnerstag 5.907,56 BTC in Block 958217 bewegt und damit eine Position reaktiviert, die in der Nähe des Höhepunkts des 2017er-Zyklus aufgebaut worden war.
Galaxy Research schätzte, dass die Bestände zu einem durchschnittlichen Preis von nahe 17.000 US-Dollar pro Bitcoin erworben wurden und um etwa 285,5 Millionen US-Dollar bzw. 291% angestiegen sind. Eine weitere Berechnung, die von einem Einstiegspreis näher an 16.000 US-Dollar ausgeht, verortete den Gewinn bei etwa 284%.
Die Wallet blieb während des Bitcoin-Crashs 2018 unberührt, durch das Rallye-Jahr 2021, den Abschwung 2022 und die Rekordhöhen, die 2025 erreicht wurden.
Das Ziel ist wichtiger als der Transfer – Der vollständige Kontostand wurde auf eine neue, nicht identifizierte Wallet übertragen, statt auf eine Coinbase-, Binance- oder andere bekannte Börsen-Deposit-Adresse. Das bedeutet, dass die Transaktion keinen direkten Hinweis auf eine Liquidation liefert.
Die Coins wechselten außerdem von einer Legacy-Adresse, die mit „1“ beginnt, zu einem neueren bc1q-Format. Das unterstützt niedrigere Transaktionsgebühren und modernere Wallet-Standards. Ein solcher Schritt kann auf ein verbessertes Verwahr- oder Key-Management hindeuten, auch wenn die Absicht des Inhabers weiterhin unbekannt bleibt.
Eine alte Wallet tritt in eine neuere Streitigkeit ein – Galaxy Research hat die Absenderadresse mit „Noah Doe #27 – Salomon Client Dusted“ bezeichnet und sie damit verknüpft, dass es in seinem Bericht über Rechtsstreitigkeiten untersucht wurde, die das Eigentum an Millionen angeblich verlassener Bitcoins suchen.
Für Trader ist die nächste Überweisung am wichtigsten. Ein späterer Umzug in eine mit einer Börse verknüpfte Wallet würde klarere Hinweise auf einen Ausstieg liefern. Bislang hat die Walfamilie zwar ihren Bitcoin bewegt, ihn jedoch nicht nachweislich verkauft.
