Base erkennt es endlich: Das On-Chain-Social, auf das in den vergangenen zwei Jahren am stärksten gesetzt wurde, ist nicht durchgestartet.

Jesse Pollak übergibt die Base App an Cobie und richtet seinen Fokus wieder neu auf die On-Chain-Infrastruktur. Die nächsten Schwerpunkte von Base werden sich daher ebenfalls verlagern: weg von Content Coins und Creator Economy hin zu Trading, Stablecoin-Zahlungen und AI Agents.

Was an dieser Meldung wirklich beachtet werden sollte, ist nicht, wer zurücktritt, sondern dass sie einen Produkt-Mechanismus bestätigt:

Token können kurzfristige Aktivität erzeugen, lösen aber nicht die Probleme, dass niemand den Content sehen will und Nutzer keine echten Beziehungen haben.

Wenn man künftig ein SocialFi-Projekt beurteilt, sollte man zuerst auf drei Punkte achten:

Nachdem Punkte und Airdrops gestoppt wurden: Kommen die Nutzer dann immer noch zurück?

Handelt es sich um echtes Gespräch oder um mechanisches Liken und Task-Scamming?

Gibt es noch jemanden, der Inhalte sehen möchte, nachdem der Token-Anreiz wegfällt?

Wenn alle drei Punkte nicht zutreffen, ist das, was dann „On-Chain-Community“ genannt wird, höchstwahrscheinlich nur eine Chatgruppe, die auf einen Airdrop wartet.

#Base #Farcaster #SocialFi