💥 Marktanalysten beschreiben Bitcoins jüngste Bewegung als einen „geliehenen Aufschwung“ – und so ist es gemeint

Bitfinex Alpha berichtete, dass die im Vergleich zu den Erwartungen niedrigeren US-Inflationszahlen für Juni Bitcoin zu seinem höchsten täglichen Schlusskurs seit dem 22. Juni trieben, der Anstieg jedoch noch nicht durch starke und nachhaltige Nachfrage untermauert ist.

Laut dem Bericht sei die jüngste Bewegung bei Bitcoin vor allem durch die Neubewertung makroökonomischer Erwartungen und die Zinsausblick getrieben worden. Allerdings habe der Markt keinen anhaltenden Spot-Kauf, keine positive Coinbase-Prämie und auch keine fortlaufenden ETF-Zuflüsse gesehen, die unabhängig vom Preisniveau seien. Bitfinex Alpha habe den Anstieg daher als „geliehene Stärke“ eingeordnet.

Analysten haben den Bereich von 68.000 bis 68.300 US-Dollar als entscheidenden Punkt für Bitcoin identifiziert. Sie fügten hinzu, dass anhaltende Zuflüsse in Spot-Bitcoin-ETFs nötig seien, damit der Preis in dieser Spanne oberhalb bestehen kann.

Gestern verzeichneten Spot-Bitcoin-ETFs einen gesamten Nettozufluss von 181,1 Millionen US-Dollar; das IBIT-Fonds von BlackRock machte davon 138,9 Millionen US-Dollar aus. Bitfinex Alpha erklärte, dass die Kursströme in den kommenden Tagen zeigen würden, ob der Abfluss vom 13. Juli nur vorübergehend war und ob eine neue Welle starker Zuflüsse begonnen hat.

Der Bericht warnte, dass die fehlende Verstärkung der Investoren-Nachfrage trotz einer der positivsten Veröffentlichung makroökonomischer Daten des Jahres die Erwartung eines Anstiegs im Juli zunichtemachen könnte.

Die Abweisung von Bitcoin aus dem Bereich 68.000 bis 68.300 US-Dollar, zusammen mit steigenden Funding Rates über 15 % und einer hohen Nachfrage nach Put-Optionen, könnte das Risiko eines Rückgangs erhöhen. In einem solchen Szenario könnte die aktuelle Preisrange beibehalten werden – oder Bitcoin könnte sogar unter seine Tiefs von 58.000 US-Dollar fallen.

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