Im vergangenen Monat erreichte der PPI die höchste jährliche Rate seit Dezember 2022.
Ökonomen hatten diese Woche erwartet, dass er bei 0,0% unverändert bleibt. Stattdessen fiel er um 0,3%, und die Jahresrate sank auf 5,5% gegenüber einer Prognose von 6,2%. Der Kern-PPI (YoY) lag bei 4,7% – ebenfalls unter der Schätzung von 5,2%.
Das ist kein kleiner Patzer.
Das sind Daten, die sich komplett in die Gegenrichtung drehen – genau nachdem CPI das gestern auch getan hat.
In der Zwischenzeit sprang der NY Empire State Manufacturing Index auf 15,60 – den besten Wert seit über zwei Jahren – mehr als 6 Punkte über der Prognose von 9,30.
Eine Wirtschaft, die sich beschleunigt, während die Großhandelspreise fallen, ist keine Stagflation.
Das ist genau das Szenario, das eine Zentralbank braucht, um Zinssenkungen zu rechtfertigen, ohne so auszusehen, als reagiere sie auf Schwäche.
Doch diese Abkühlung wurde weitgehend dadurch ausgelöst, dass Öl von den 90ern auf unter 70 fiel – im Juni.
Der Krieg hat jetzt wieder begonnen, und Öl steigt bereits wieder. Wenn das so weitergeht, könnte sich genau diese Entspannung bei den nächsten CPI- und PPI-Veröffentlichungen wieder umkehren.
