Der Kryptomarkt schießt nach oben, nachdem die CPI-Zahlen Erleichterung bringen: Bitcoin steigt um 2,16 % und Ethereum gewinnt 3,84 %. Der Fear-&-Greed-Index liegt jedoch bei 25 (Extremer Verknappung), was eher auf zugrunde liegende Angst als auf echte bullische Überzeugung hindeutet. Das Rallye-Gefühl wirkt eher wie ein Short Squeeze als wie ein grundlegendes Markt-Reset.
BlackRock zeichnet ein widersprüchliches Bild: Die Kryptoanlagen fallen um 39 %, obwohl 15 Milliarden US-Dollar an Nettozuflüssen verzeichnet wurden – das deutet auf eine Diskrepanz zwischen Kapital und Performance hin. Japans regulatorischer Kurswechsel, der Krypto als Finanzanlage neu einordnet und den Weg für Steuersenkungen ebnet, könnte langfristig Vorteile bringen, dürfte aber keine unmittelbaren, bedeutenden Zuflüsse auslösen. Der Robinhood Chain-Launchpad, der seine gesamte Einnahmequelle verschenkt, signalisiert, dass Spekulationen mit Memecoins auf Dauer nicht tragfähig sind, während Retail-Broker wie eToro auf On-Chain-Derivate blicken – dort könnte die nächste Welle von Retail-Geld hinfließen.
Die Debatte um die XRP-Nützlichkeit geht mit Plänen zur Migration hin zu Stablecoins weiter, doch die SEC-Klage bleibt wie ein Gewitter über dem Asset hängen. CleanSparks 6,6 Milliarden US-Dollar teures Rechenzentrums-Leasing zeigt, dass sich Bitcoin-Miner in Richtung KI und Compute verlagern, während die Mining-Margen unter Druck geraten.
Insgesamt sieht es nach einer vorübergehenden Erleichterungsrally in einem Abwärtstrend aus – Smart Money ist noch nicht überzeugt. Der Markt bleibt volatil, mit hoher Unsicherheit. #CryptoMarket #CPI #Bitcoin #Ethereum #FearGreed