Laut Jin10 geht ING davon aus, dass die Bank of Canada eine hohe Hürde für die Übernahme einer deutlich restriktiven (hawkishen) Haltung zu überwinden hat, und erwartet von dem heutigen Treffen keine Überraschungen. Sofern sich die Ölpreise nicht auf das Niveau erholen, das im April und Mai zu beobachten war, bleibt die Inflationsperspektive zu verhalten, um eine Zinserhöhung zu rechtfertigen – insbesondere angesichts der Abwärtsrisiken für Beschäftigung und wirtschaftliche Aktivität, die aus der Unsicherheit rund um das USMCA resultieren. ING stellte fest, dass der hawkishe Kurs der Bank of Canada und steigende Ölpreise den kanadischen Dollar kurzfristig gestützt haben. Die Risikoprämien im Zusammenhang mit dem USMCA dürften jedoch im dritten Quartal weiter steigen. Die Bank rechnet damit, dass das USD/CAD-Paar in den kommenden Monaten nicht unter 1,40 fällt.