Der Gouverneur von New York hat eine Durchführungsverordnung unterzeichnet, mit der die Erteilung von Umweltgenehmigungen auf Landesebene vorübergehend für bis zu einem Jahr ausgesetzt wird. Laut Foresight News wird das Department of Public Service einen Regulierungsrahmen namens „Generic Environmental Impact Statement“ einrichten, um während dieser Zeit Standards für Rechenzentren festzulegen. Die Aussetzung wird aufgehoben, sobald das Land den Rahmen finalisiert. Das Büro des Gouverneurs erklärte, dass das Land die potenziellen Umweltauswirkungen von Rechenzentren bewerten wird, einschließlich des Energiebedarfs, des Wasserverbrauchs und der Wasserqualität sowie der Luftqualität.

Nach der Ankündigung fielen die Aktien von TeraWulf, die an der Nasdaq gelistet sind, am Dienstag um 7,08% und schlossen bei 19,41 US-Dollar. TeraWulf hat seinen Schwerpunkt vom Bitcoin-Mining auf künstliche Intelligenz und High-Performance-Computing (HPC) verlagert. Das Unternehmen betreibt derzeit den Campus Lake Mariner in New York und plant sowie entwickelt einen weiteren Campus am Lake Hawkeye. Laut dem Finanzbericht für das erste Quartal hat TeraWulf mit seinen Einnahmen aus dem HPC-Leasing zum ersten Mal höhere Erlöse erzielt als aus dem Bitcoin-Mining und dabei 21 Millionen US-Dollar erreicht. Der Gesamtumsatz für das Quartal betrug 34 Millionen US-Dollar und war damit ungefähr unverändert gegenüber 34,4 Millionen US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres, während der Umsatz aus dem Mining digitaler Vermögenswerte leicht unter 13 Millionen US-Dollar lag.