📌Abbildung 1: Wochenlinien-MA-Struktur
Die gleitenden Durchschnitte oberhalb nähern sich immer mehr. Das Wochenlinien-MA-Death-Cross ist ein recht eindeutiges Tief-Signal. Der Rebound im Juli hat die Richtung der gleitenden Durchschnitte nicht verändert, daher bleibt der Ausblick langfristig bärisch.
📌Abbildung 2: Bollinger-Band und Kanal-Unterstützung
Das Öffnen der Bollinger-Band-Spanne auf Wochenbasis weitet sich derzeit allmählich aus, was darauf hindeutet, dass die Marktvolatilität zunimmt. In der Folge könnte es zu einem Richtungsmarkt mit größeren Ausschlägen kommen. Gleichzeitig befindet sich der Preis derzeit nahe dem unteren Rand des Bollinger-Bands sowie am unteren Ende des abwärts gerichteten Kanals; diese beiden Bereiche bilden eine starke Resonanz-Unterstützung. Um diese Unterstützungszone direkt zu durchbrechen, braucht es deutlich verstärkte Verkaufsorders und ein entsprechendes Handelsvolumen. Andernfalls läuft der Preis eher erst eine Runde Rebound zur Reparatur.
📌Abbildung drei: Kanal der langfristigen gleitenden Durchschnitte
Der Kurs ist bereits in den Bereich der zweiten Gruppe langfristiger gleitender Durchschnitte zurückgefallen. Diese Zone hat in den bisherigen größeren zyklischen Kursverläufen häufig eine starke unterstützende Wirkung. Obwohl der Kurs sich derzeit noch unterhalb der kurzfristigen gleitenden Durchschnitte bewegt, wird der Verkaufsdruck vorerst durch den zweiten Kanal aufgefangen. Solange dieser Kanal nicht effektiv durch das Wochenkursniveau (Körper) nach unten durchbrochen wird, bestehen weiterhin Bedingungen für eine seitwärts gerichtete Erholung im mittel- und kurzfristigen Zeithorizont. Wenn es jedoch zu einem Durchbruch mit erhöhtem Volumen nach unten kommt, könnte der Markt weiter nach tieferen, nächstuntergeordneten langfristigen Unterstützungen suchen.
📌Abbildung vier: Entwicklung des MACD-Dynamik
Die negativen Volumenbalken im Wochen-MACD wurden deutlich kürzer und nähern sich allmählich dem Ende. Das zeigt, dass die bärische Dynamik in dieser Abwärtsbewegung nachlässt. Gleichzeitig flachen sich die schnellen und langsamen Linien ebenfalls allmählich ab. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass auf Wochenbasis wieder ein bullenbezogener Volumenbalken ausgebildet wird. Das bedeutet: Im Markt gibt es kurzfristig Erwartungen auf eine Rebound-Erholung. Aktuell handelt es sich jedoch eher um ein Abbau-/Reparaturmoment im Rahmen des bestehenden bärischen Trends; eine direkte Bestätigung, dass sich der langfristige Trend bereits umgekehrt hat, lässt sich noch nicht ableiten.
📌Abbildung fünf: Wichtige Widerstands- und Unterstützungszonen
Oberhalb des aktuellen Kurses besteht zunächst ein bedeutender Druckbereich bei 64500—65500. Dieser Bereich ist sowohl eine vorherige Zone mit hoher, dichter Handelsaktivität als auch eine entscheidende Position dafür, ob eine kurzfristige Erholung fortgesetzt werden kann. Wenn der Kurs mit erhöhtem Volumen ausbricht und sich über 65500 festsetzt, kann als nächstes Ziel näher bei 67000 anvisiert werden. Wenn ein Durchbruch jedoch dauerhaft nicht gelingt, besteht weiterhin das Risiko, dass der Kurs nach oben wieder zurückfällt. Unten liegt der Fokus auf der Unterstützung bei 62700. Solange diese Zone nicht gebrochen wird, bleibt die Rebound-Struktur im mittel- und kurzfristigen Bereich intakt. Bei einem effektiven Bruch von 62700 richtet sich die nächste Unterstützung auf den Bereich um 62000.
🪙Zusammenfassung
Die Gesamteinschätzung bleibt unverändert:
Der langfristige Trend bleibt weiterhin bärisch; im mittleren und kurzfristigen Bereich besteht jedoch die Chance auf eine Gegenbewegung zur Erholung.
Beim Vorgehen sollte man vor allem die Unterstützung bei 62700 sowie den Widerstandsbereich 64500—65500 beobachten. Solange der Widerstand oben nicht effektiv durchbrochen wird, sollte man eine kurzfristige Erholung nicht direkt als Trendwende definieren.





