Der Wegweiser der Wall Street hat erneut gedreht. Laut Marktnachrichten haben mehrere Wall-Street-Institutionen in letzter Zeit kollektiv ihre Haltung gegenüber dem US-Dollar auf „bullisch“ umgestellt. Die „US-Ausnahmehypothese“ wird wieder auf die Bühne geholt (Beijing-Zeit, 13. Juli).
Für Gold ist das keine gute Nachricht. Sobald der US-Dollar fester wird und sich zugleich die Zinserhöhungs-Erwartungen wiederbeleben, sodass die realen Zinsen nach oben gedrückt werden, steigen die Opportunitätskosten, Gold zu halten. Assets wie $PAXG, die an Gold gekoppelt sind, geraten kurzfristig schnell unter Druck.
Kurz gesagt die Logik: Wenn Kapital in Dollar-Assets zurückströmt, wird der „Safe-Haven“-Glanz von Gold zu einem Teil verdrängt. Das bedeutet nicht, dass der Goldpreis zwangsläufig durchgehend nach unten geht, aber der Rückenwind schlägt in Gegenwind um, und dem hinterherlaufenden Long-Trade sollte man vorsichtiger gegenüberstehen.
Worauf als Nächstes achten? Ob die realen Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen und der US-Dollar-Index weiter nach oben laufen – solange diese beiden nicht wieder abdrehen, dürfte ein Gold-„Rebound“ höchstwahrscheinlich nur von kurzer Dauer sein.
Wie lange glaubst du, dass diese Phase der Dollar-Stärke durchhält, und gibt es für Gold noch eine Chance auf eine überfällige Gegenbewegung nach unten?
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