Das Rekord-IPO von SpaceX gab öffentlichen Investoren zwar Zugang zum Unternehmen, aber keine gleichberechtigten Stimmrechte: Der CEO Elon Musk hielt laut Bloomberg knapp über 40 % des Eigenkapitals, kontrollierte jedoch mehr als 80 % der Stimmen.
IPO-Beraterin Lise Buyer sagte, Dual-Class-Aktien könnten Gründer vor kurzfristigem Marktdruck abschirmen, während Lucian Bebchuk von der Harvard Law School warnte, dass die Struktur von SpaceX Risiken in Bezug auf Verantwortlichkeit, Nachfolge, Interessenkonflikte und den Shareholder Value mit sich bringe. Einige Investoren, darunter der dänische Pensionsfonds AkademikerPension, haben die Aktie abgelehnt, weil sie von „katastrophaler Governance“ sprachen. Damit wird SpaceX zum Testfall für die Kontrolle durch Gründer in öffentlichen Märkten.
