Die KI-Speicherbranche tritt in eine „Drei-Stärken“-Ära ein – wen lohnt es sich mehr zu beobachten?
Da groß angelegte KI-Modelle kontinuierlich expandieren, werden HBM, DRAM und NAND zu wichtigen Bestandteilen der Recheninfrastruktur. In letzter Zeit hat SK Hynix (SKHY) sein US-Börsendebüt abgeschlossen und damit die Aufmerksamkeit internationaler Kapitalgeber weiter erhöht; Micron (MU) profitiert weiterhin von dem Wachstum der KI-Speichernachfrage; Sandisk (SNDK) wiederum wird durch den Aufschwung der Nachfrage nach Unternehmens-SSDs und durch den konjunkturellen Zyklus im NAND-Geschäft angetrieben.
Die drei Unternehmen sind unterschiedlich positioniert:
● SKHY: HBM-Leader, mit der größten AI-Resilienz.
● MU: Produktportfolio am umfassendsten und deckt sowohl HBM, DRAM als auch NAND ab.
● SNDK: Fokus auf NAND-Speicher, profitiert stärker von der Erholung der Nachfrage nach Unternehmens-SSDs.
Risikohinweis: Die Speicherbranche weist eine deutliche Zyklizität auf. Wenn die KI-Investitionen nachlassen, die Angebotsausweitung schnell voranschreitet oder sich das makroökonomische Umfeld verändert, kann dies die Gewinnentwicklung und die Kursperformance beeinträchtigen.
Persönliche Ansicht: Der langfristige KI-Trend bleibt unverändert, aber der Zeitpunkt, wann die einzelnen Teilbereiche profitieren, unterscheidet sich. Anstatt kurzfristig dem Hype hinterherzulaufen, lohnt es sich mehr, die anhaltende Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in den Bereichen HBM, Advanced Packaging und Datacenter-Speicher zu beobachten.