Beim Erstellen von Kontrakten entscheide ich nicht nur deshalb über die Handelsrichtung, weil die Funding-Rate hoch oder niedrig ist. Diese Daten dienen mir als Orientierung, um die Markstimmung zu beobachten.
Üblicherweise gibt es zwei Situationen, auf die ich besonders achte.
Erstens: Wenn die Funding-Rate dauerhaft auf einem relativ hohen Niveau bleibt. Das bedeutet, dass die Stimmung der Markt-Bullen stärker gebündelt ist. Dann muss man sie in Verbindung mit dem Kursverlauf und dem Handelsvolumen betrachten, um einzuschätzen, ob der Markt wirklich stark ist oder die Stimmung bereits überhitzt.
Zweitens: Wenn die Funding-Rate eine deutliche Veränderung zeigt. Wenn sich die Markstimmung schnell dreht, kann die Funding-Rate entsprechend große Schwankungen aufweisen. In diesem Fall kann das helfen, die Entwicklung der Kräfte von Long und Short mit zu beobachten.
Allerdings ist die Funding-Rate stets nur ein Hilfsindikator und wird nicht allein als Grundlage für das Eröffnen von Positionen verwendet. Was den Handel wirklich bestimmt, sind die Preisstruktur, das Handelsvolumen und die wichtigen Kursbereiche.
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