15 Minuten für 1 Trading eintauschen gegen „finanzielle Freiheit“: Lohnt sich das?

Die „All-in-One“-Erfahrung eines CEX hat mich vergessen lassen, dass ich damit Vermögenswerte an eine dritte Partei übergebe. Erst als ich auf eine eigene Wallet gewechselt bin, wurde der Unterschied klar: Ein paar Klicks auf dem CEX wurden zu 15 Minuten Grübeln darüber, was als Nächstes zu tun ist.

Und trotzdem bin ich am Ende wieder beim CEX gelandet.
Jeder in der Krypto-Welt hat schon mal den Satz gehört: „Not your keys, not your coins.“ Wir wissen alle, dass Self-Custody sicherer ist.
Aber warum ist ein CEX dann immer noch die Wahl der meisten Nutzer?

Nutzer lehnen Self-Custody nicht grundsätzlich ab. Sie lehnen nur eine Erfahrung ab, die sie ständig darüber nachdenken lässt.
Nutzer wollen kein Self-Custody „an sich“.
Sie wollen vergessen, dass es überhaupt Custody gibt.

Das ist auch etwas, das mir aufgefallen ist, als ich die Docs von GRVT gelesen habe. Anstatt Self-Custody als ein Problem zu sehen, bei dem Nutzer erst lernen müssen, damit klarzukommen, betrachten sie die Self-Custody-Erfahrung selbst als das Problem, das neu gestaltet werden muss.
Mit der Anwendung von Account Abstraction (AA) und dem Hybrid-Exchange-Modell ermöglicht GRVT dir, eine Wallet mit deinem eigenen Google- oder Apple-Konto zu erstellen—damit du genauso flüssig traden kannst wie auf einem CEX, ohne ständig einzelne Orders genehmigen (approve) zu müssen. Die Assets bleiben bei dir, aber das Erlebnis ist wie in Web2.
GRVT beginnt nicht mit dem Problem Custody.
GRVT beginnt mit dem UX-Problem von Self-Custody.

Vielleicht liegt die nächste Zukunft dieses Web3-Wettbewerbs nicht darin, wer die bessere Self-Custody bereitstellt, sondern darin, wer dafür sorgt, dass Self-Custody zu einem natürlichen Bestandteil der Erfahrung wird.

Wenn Self-Custody „unsichtbar“ wird—welchen Grund hätten Nutzer dann noch, weiterhin ein CEX zu wählen?
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