Der EZB-Rat-Mitglied Emmanuel Moulin sagte, der Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf die Inflation sei nur schwer vorherzusagen und könne die Preisvolatilität erhöhen, wie 36Kr berichtete. In einem Kommentar, der in Investir veröffentlicht wurde, sagte Moulin, KI wirke sich auf Variablen sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite aus, wodurch ihr Gesamteffekt auf die Inflation besonders unsicher sei. Außerdem könne sich der Effekt nicht nur in den Inflationsniveaus, sondern auch in der Inflationsvolatilität zeigen. Der Gouverneur der Banque de France ergänzte, KI könne kurzfristig inflationär wirken, unter anderem aufgrund höherer Investitionen in Kapitalausgaben, später aber die Inflation eindämmen, wenn die Produktivität steigt.