Im Nahen Osten kommt es am 11. Juli erneut zu einer Entwicklung – in der iranischen Stadt Mashhad (Heiliger Schrein) soll es zu einem Schusswaffenangriff gekommen sein, bei dem 2 Menschen starben (Jin10 Data, Pekinger Zeit, 11. Juli um 09:43). Doch was den Goldmarkt wirklich bewegt, ist nicht dieser Schuss, sondern die Entwicklungen am diplomatischen Verhandlungstisch.
Es heißt, die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran würden gerade intensiviert; zudem mischt sich Katar vermittelnd ein, und es finden Gespräche zwischen mehreren Seiten statt. Die Sorge, dass sich die Ölpreise weiter nach oben bewegen, beginnt nachzulassen. Die „Kriegsprämie“ im Ölpreis wird nach und nach herausgedrückt, wodurch Gold wieder mehr Aufwärtsspielraum erhält. In der Richtung spricht das eher für $PAXG (leicht bullisch).
Worauf als Nächstes achten? Entscheidend ist, ob die Vermittlung auch wirklich zu greifbaren Ergebnissen führt: Wenn tatsächlich alles verhandelt und Einigkeit erzielt wird, werden sowohl die zwei Linien „Risikoabsicherung“ als auch „Inflation“ neu bewertet; sollte es erneut zu Rückschlägen kommen, wird der Goldpreis sehr wahrscheinlich weiterhin zwischen den Schlagzeilen aus dem Nahen Osten hin- und herpendeln.
Auf der einen Seite vereinzelte Konflikte, auf der anderen Seite eine Belebung der Verhandlungen – welcher Linie traust du mehr, dass sie diese Goldbewegung dominiert?
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