@NewtonProtocol $NEWT bin diese Woche in On-Chain-Daten eingetaucht, und eine Sache ließ mir keine Ruhe. #Newt
Zurück am 24. Juni hat Newton ~139,45 Mio. NEWT freigeschaltet (ungefähr 14% der Gesamtmenge, damals etwa 12 Mio. US-Dollar) – einer der größten anteiligen Unlocks, die ich bei einem Projekt dieser Größe gesehen habe.

Das Standard-Szenario sagt: Erwartet einen Supply-Dump, beobachtet, wie der Preis einbricht. Was mich jedoch besonders aufmerksam gemacht hat, ist die 14-tägige Staking-Cooldown-Phase, die an diese Charge gekoppelt war und etwa um den 8. Juli herum ablief. Das war das Zeitfenster, auf das ich geachtet habe.

Und… es kam nicht wirklich zu einem Dump. Der Preis pendelt eher im Bereich von 0,048–0,052 US-Dollar; das 24h-Volumen liegt bei rund 5,4 Mio. US-Dollar – nichts, was nach panikartigem Ausstieg aussieht. Wenn ein nennenswerter Teil dieses Unlocks statt direkt an Börsen eben direkt ins Staking gegangen wäre, würde das erklären, warum die Inhaber eher den 14-Tage-Lockup wählen, statt sofort auszucashen.

Ich kann den Split zwischen „gestaket“ und „nur in Wallets geparkt“ allein anhand der Explorer-Daten nicht vollständig verifizieren – nimm das daher als Arbeitshypothese, nicht als Schlussfolgerung. Dennoch: Es ist ein anderes Verhaltensmuster, als ich es erwartet hätte. Bei großen Unlocks bei Small-Cap-Tokens wird normalerweise schnell in den Verkauf gedrückt. Das hat mich fragen lassen, ob Newtons Staking-APR wirklich dabei hilft, Anreize auszurichten – oder ob das hier einfach eine ruhige Woche ist, aus Gründen, die völlig unabhängig vom Unlock sind.
Wer sich Wallet-Level-Flows für diesen Coin anschaut: Sind die freigeschalteten Tokens tatsächlich wieder gestaked worden, oder lese ich da zu viel in die gleichbleibende Preisbewegung hinein?