Eine Offenlegung in Höhe von 1,4 Milliarden US-Dollar ist gerade zur größten Hürde für Amerikas Krypto-Gesetzgebung geworden

Der fortschrittlichste Gesetzentwurf zur Krypto-Regulierung in der Geschichte der USA hat mehr Hürden genommen als jeder zuvor — und steckt dennoch fest, drei Wochen vor Ablauf der Frist.

Das Gesetz zur Schaffung von Klarheit für den digitalen Vermögensmarkt wurde im Juli 2025 im Repräsentantenhaus mit einer Mehrheit von 294 zu 134 verabschiedet; dabei wechselten mehr als 70 Demokraten die Seite — die stärkste bisher dokumentierte parlamentarische Unterstützung für eine Gesetzgebung zu digitalen Vermögenswerten. Doch Stand diese Woche liegt es weiterhin auf dem Senatskalender, ohne dass eine Abstimmung im Plenum angesetzt ist; Prognosemärkte sehen seine Chancen, 2026 Gesetz zu werden, nun bei ungefähr 40–50% — deutlich gesunken von über 70% nur einen Monat zuvor.

◆ Drei ungelöste Streitfragen blockieren die sieben demokratischen Stimmen, die für Cloture nötig sind: Regierungs-Ethikregeln, Schutzbestimmungen für Strafverfolgungsbehörden und eine stabilecoin-bezogene Yield-Politik

◆ Eine neu veröffentlichte 927-seitige Offenlegung zu Finanzangelegenheiten zeigte, dass der amtierende Präsident im Jahr 2025 etwa 1,4 Milliarden US-Dollar an kryptobezogenem Einkommen erzielt hat, was die Forderungen nach Formulierungen zu Interessenkonflikten im Gesetzentwurf verstärkt

◆ Eine Ethik-Änderung, die darauf abzielte, die persönlichen Krypto-Beteiligungen von Amtsträgern einzuschränken, ist im Ausschuss mit einer 11-13-Abstimmung gescheitert

◆ Der Senat kommt am 13. Juli aus der Sommerpause zurück und lässt damit ungefähr drei Arbeitwochen, bevor die Kammer am 7. August erneut tagungsunterbrechend aussetzt

◆ Analysten von Standard Chartered schätzen, dass ein führendes Zahlungsnetzwerk mit Fokus auf digitale Assets bis zu 8 Milliarden US-Dollar an ETF-Zuflüssen sehen könnte, wenn der Gesetzentwurf seine Einordnung als Rohstoff formell per Gesetz festschreibt

◆ Das Begleitgesetz für Stablecoins, der GENIUS Act, wurde im Juli 2025 unterzeichnet und hat seine eigene Frist für die Regelsetzung in derselben Woche, in der der Senat wieder in die Sitzung eintritt

Regulatorische Klarheit ist seit Jahren das am häufigsten gewünschte Ergebnis der Krypto-Industrie — eine klare Linie darüber, welche Behörde für welches Asset zuständig ist und nach welchen Regeln. Dieser Gesetzentwurf stellt den bisher bislang nächsten Versuch dar, diese Linie zu ziehen. Doch sein Schicksal hängt nun weniger von der Krypto-Politik selbst ab als von unabhängigen Machtkämpfen zur Terminplanung im Senat, von Ethikverhandlungen und einem schrumpfenden Gesetzgebungskalender.

Ob dieser konkrete Gesetzentwurf überlebt oder nicht: Sein Weg zeigt, wie stark politische Zeitplanung mit der künftigen Struktur der Märkte für digitale Assets in den USA verknüpft ist.

Glauben Sie, dass eine umfassende Krypto-Regulierung dieses Jahr tatsächlich verabschiedet werden muss, oder ist ein längerer, sorgfältigerer Prozess besser für die Branche auf lange Sicht?

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