《Newton lässt sich nicht einmal den eigenen „Telefonzentralen“-Raum von einer einzelnen Person dauerhaft unterhalten – dieses Design ist, als ich dachte, noch viel mehr zum Nachdenken wert》
Als ich das Kapitel über die Whitepaper-Architektur las, blieb ich lange an einem Wort hängen – „Gateway“. Auf Chinesisch heißt das ungefähr „Gateway“ bzw. „Netzwerkzugang“. Es ist die erste Tür, durch die alle Absichten für Transaktionen hineinkommen; die Anwendung muss es durchlaufen, damit sie die Anfragen in das Operatoren-Netzwerk einspeisen kann. Meine erste Reaktion war: Ist das nicht einfach ein zentralisiertes Single Point of Failure? Müssen alle Anfragen zuerst durch diese Instanz? Wenn diese „Instanz“ angegriffen, gekauft oder sogar dazu gezwungen würde: „Diese Transaktion erst mal nicht durchlassen“, dann würde man doch das gesamte System am Hals festhalten. Diese Sorge ist keine bloße Einbildung von mir: In der Web3-Community wird seit Jahren über ein sehr ähnliches Problem diskutiert. Seit der Ethereum-Merge ist das Blockpacken in zwei Rollen aufgeteilt – Proposer und Builder. Man hat festgestellt, dass ein beträchtlicher Anteil der Block-Builder, um das Risiko von Sanktionen zu vermeiden, aktiv Transaktionen von bestimmten Adressen aus den Blöcken herausnimmt. Das nennt man Zensur – eine Position, die ursprünglich für „Dezentralisierung“ gedacht war, sich aber in der Praxis wegen der zu hohen Konzentration in einen Ort verwandelt, der durch Druck auf einen einzigen Punkt angreifbar ist. Newtons Gateway-Rolle birgt theoretisch ein exakt gleiches Risiko.