Ich weiß nicht, ob der US-Aktienmarkt sein Hoch schon gesehen hat. Aber ich weiß, dass jedes Mal, wenn eine Krypto-Börse anfängt, Vermögenswerte aus dem traditionellen Finanzwesen zu listen, das im Grunde die letzte große Welle für dieses traditionelle Anlageobjekt ist. Diese Sichtweise wurde zuvor bereits erfolgreich von Edelmetallen bis hin zu Rohstoffen bestätigt. Wenn nichts Unerwartetes passiert, wird das auch der US-Aktienmarkt bestätigen. Natürlich neige ich persönlich eher dazu, dass das Hoch im US-Aktienmarkt eher ein kurzfristiges Top ist. Am Ende wird der US-Aktienmarkt wahrscheinlich wieder steigen. Was mich jedoch verwundert, ist: Warum muss ausgerechnet in jeder Anlageart immer der Krypto-„Kleinanleger“ dran glauben und als Letzter aufspringen? Wenn es nur um das Krypto-Orderbuch ginge, wäre das ja schon schlimm genug. Aber warum müssen dann auch bei Edelmetallen, bei Rohstoffen und sogar beim US-Aktienmarkt Krypto-Kleinanleger herhalten? Sind wir etwa so schlimm, so verwerflich, dass man uns bedenkenlos als Abnehmer nutzt?
