
Abbas Araghchi, der iranische Außenminister, hat erklärt, dass sie keine Verhandlungen für eine endgültige diplomatische Friedensvereinbarung aufnehmen werden, wenn die Vereinigten Staaten weiterhin militärisch mit Konsequenzen drohen. Araghchis Äußerungen auf der Social-Media-Plattform X sind eine eindeutige Reaktion auf die jüngsten Warnungen aus den USA. Präsident Donald Trump hatte gesagt, die USA seien bereit, „die Arbeit abzuschließen“ – mit militärischen Optionen –, falls die Diplomatie nicht stoppe, dass der Iran dauerhaft eine Nuklearwaffe erhält. Araghchi verwies dabei ausdrücklich auf Absatz 13 des Islamabad Memorandum of Understanding (MoU), der beide Seiten rechtlich dazu verpflichtet, auf Gewalt zu verzichten oder damit zu drohen, und der von Pakistan vermittelt wurde sowie von beiden Seiten elektronisch unterzeichnet worden ist. Araghchi betonte, dass das 60-tägige diplomatische Zeitfenster, das darauf abzielt, eine dauerhafte regionale Stabilität zu fördern, unter Zwangsbedingungen nicht vorankommen könne; er forderte Washington auf, „Ihre Unterschrift zu respektieren“. Nach Monaten intensiven regionalen Konflikts macht der Austausch kritische Reibungspunkte im fragilen Friedensprozess zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran deutlich. Da die Spannungen im Zusammenhang mit der Einhaltung eskalieren, bleibt die Aussicht, vom vorläufigen zwischenzeitlichen Waffenstillstand zu einem umfassenden, langfristigen diplomatischen Rahmen überzugehen, äußerst prekär. #Diplomacy #Tehran #Washington #MiddleEastPolitics #NuclearTalks


