#newt $NEWT Ich teste absichtlich, indem ich in einem Testnetz absichtlich eine kleine Position liquidieren lasse, um zu sehen, wie viel Geld ich nach der Liquidation noch zurückbekomme. Ergebnis: Nach der Liquidation blieb nur noch sehr wenig übrig – praktisch nicht der Rede wert. Später habe ich in den Dokumenten nachgeschaut und verstanden, dass Newton eine Einstellung für einen „Mindest-Restwert“ hat: Wenn der Restwert nach der Liquidation unter einen bestimmten Schwellenwert fällt, wird er dem Nutzer nicht zurückerstattet, sondern direkt an den Versicherungsfonds gespendet.

Aus Protokoll-Sicht ist dieses Design nachvollziehbar. Wenn bei jeder kleinen Liquidation ein Rückerstattungs- (Return-)Vorgang durchgeführt werden müsste, könnten die Gas-Kosten höher ausfallen als der zurückzuerstattende Betrag – das wäre unvorteilhaft. Für Kleinanleger bedeutet das jedoch: Wenn sich deine Position genau in der Nähe der Liquidationslinie befindet, kann es nach einem Ausverkauf (Liquidation/Crash) sein, dass du am Ende gar nichts oder kaum etwas zurückbekommst.

Ich habe später als Gegenmaßnahme gelernt: Beim Eröffnen der Position sollte die Margin nicht nur genau auf das nötige Niveau gepresst werden, sondern mit etwas Puffer. So ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass der Restwert durch Preisbewegungen, die einen Teil der Margin verbrauchen, unter diesen Schwellenwert fällt. Außerdem: Wenn du merkst, dass deine Position kurz vor der Liquidation steht, warte nicht darauf, „liquidiert“ zu werden – statt dessen schließe die Position proaktiv. Dann kannst du zumindest einen Teil der verbleibenden Mittel zurückholen.
@NewtonProtocol #Newt $ETH