#Revolut将下架USDT
Revolut entfernt$USDT diese Nachricht und darunter ist eine Flut an Kommentaren wie „USDC gewinnt riesig“ und „MiCA ein voller Erfolg“ – aber wenn man die Bilanzen von Tether für die letzten sechs Monate ausgräbt, ist die Geschichte komplett anders.

Revolut schneidet USDT nicht von sich aus ab. Es wurde erst durch Compliance dazu gezwungen, nachdem man die MiCA-Lizenz gerade aus Zypern erhalten hatte: Am 6. Juli Stopp des Kaufs, am 31. August werden die verbleibenden Guthaben automatisch in Fiatwährung umgewandelt. 65 Millionen Nutzer klingen zwar beängstigend, aber Europa war nie der Hauptschauplatz von USDT.

Schaut euch die Daten an: Tether verzeichnete im Mai allein netto über 5 Milliarden mehr, die Marktkapitalisierung nähert sich 19,0 Milliarden US-Dollar. Im gleichen Zeitraum flossen bei USDC + USDe + PYUSD zusammen 4,2 Milliarden ab. In genau derselben Quartalsperiode, in der die europäischen Einstiegstore gekappt wurden, stieg dagegen Tethers globale Marktpräsenz wieder auf fast 60 %. Es ist ein Sog in Richtung Wettbewerber – nicht eine Belagerung.

Ardoino hat es bereits gesagt: Die MiCA-Anforderung, 60 % der Reserven in Euro-Zonenbanken zu halten, ist selbst systemisches Risiko. Tether verzichtet folgerichtig strategisch auf diesen Markt. Stattdessen dreht man in den USA mit USAT die „GENIUS Act“-Einhaltung ab, in Europa nimmt man den Compliance-„USDT0“-Kanal, und Offshore-USDT bleibt für den Rest der Welt – eine Marke wird zu einer ganzen Matrix. Die eigentliche Ernte findet dort statt, wo USDT wie ein Dollar genutzt wird: in Indien (USDT-Aufschlag zeitweise bis zu 8,5 %), in Argentinien, in der Türkei, in Nigeria, in den Golfstaaten sowie in Südostasien.

Diese Revolut-Nachricht ist nicht der europäische Grabstein von Tether. Es ist das Zertifikat dafür, dass Tether den Markt mit negativen Assets an Gegner übergibt und selbst in einem fruchtbareren Feld weiter abkassiert. Wie viel von diesem „Sieg“ glaubt ihr, dass USDC wirklich abbekommt?

#USDT #MiCA #Tether #Stablecoins