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US-amerikanische Spot-Bitcoin-Exchange-Traded Funds verzeichneten am 2. Juli einen Nettozufluss von rund 223,5 Millionen US-Dollar und damit den ersten Tag mit positiven Zuflüssen nach 11 aufeinanderfolgenden Handelstagen mit Abflüssen. Dies geht aus Daten der Investment-Research-Firma Farside Investors hervor.
Aufschlüsselung der Mittelzuflüsse
Die Kehrtwende wurde vor allem durch starke Zuflüsse in zwei große Fonds getrieben. Der Fidelity Wise Origin Bitcoin Fund (FBTC) führte mit 166 Millionen US-Dollar an neuem Kapital, gefolgt von Ark Invest und dem ARKB von 21Shares, die 91,8 Millionen US-Dollar anzogen. Kleinere Beiträge kamen vom BRRR-Fonds von Valkyrie mit 1,7 Millionen US-Dollar sowie vom HODL-Fonds von VanEck mit 4,4 Millionen US-Dollar.
Bemerkenswert ist, dass BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT), der größte Spot-Bitcoin-ETF nach Assets under Management, am selben Tag einen Abfluss von 40,4 Millionen US-Dollar verzeichnete und damit die insgesamt positive Zahl teilweise ausglich.
Kontext und Marktbedeutung
Die 11-tägige Abflussserie hatte bei Anlegern Bedenken ausgelöst, dass das institutionelle Interesse an Bitcoin-Exposures über regulierte Fondsstrukturen nachlasse. In der vorherigen Phase waren es über 1 Milliarde US-Dollar an kumulierten Abflüssen, die mit allgemeiner Marktvolatilität und regulatorischer Unsicherheit im Kryptosektor zusammenfielen.