State Street erwartet, dass Gold bis Q1 2027 auf bis zu 5.500 $/oz steigt
Trotz kurzfristiger taktischer Gegenwinde bleibt der makroökonomische Bullenfall für Gold fest bestehen.
Laut dem neuesten Monthly Gold Monitor von State Street Global Advisors könnten die Goldpreise in den kommenden 6 bis 9 Monaten auf 4.750 bis 5.500 US-Dollar pro Unze zulegen – und dieses Basisszenario mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 % bewerten.
Während sich der Markt kurzfristigen Belastungen stellt – darunter hartnäckige reale Renditen, ein starker US-Dollar und eine hawkishe Verschiebung in den Erwartungen an die US-Notenbank Federal Reserve – betonen die Strategen von State Street, dass strukturelle Veränderungen das taktische Rauschen bei Weitem überwiegen.
Makro-Treiber auf einen Blick:
Rasant steigende globale Verschuldung: Die globale Verschuldung erreichte in der ersten Hälfte 2026 einen Rekordwert von 353 Billionen US-Dollar; die Staatsschulden nähern sich schnell einem Drittel dieser Summe. Diese massive fiskalische Ausweitung festigt weiterhin die Rolle von Gold als ultimativen Wertsicherungs- bzw. Währungshedge.
Die Suche nach echter Diversifikation: Die Korrelationen zwischen Aktien und Anleihen bleiben hartnäckig erhöht im Vergleich zum Regime vor 2021. Für Asset-Allokatoren bietet Gold die liquide, unkorrelierte Diversifikation, die traditionelle Portfolios derzeit nicht in ausreichendem Maße haben.
Gierige globale Nachfrage: Einzelhandelskäufe in Asien – insbesondere durch chinesische Investoren, die einen sicheren Hafen suchen – sowie die kontinuierliche Aufstockung durch Zentralbanken in Schwellenländern halten das physische Angebot knapp.
Risiko der Unterallokation: Gold macht derzeit weniger als 1 % der globalen verwalteten Fonds und ETF-Assets aus. State Street empfiehlt als strategisches Ziel für die meisten Portfolios einen Bereich von etwa 3 % bis 10 % – und lässt damit viel Raum für Zuflüsse institutionellen Kapitals.
Die Fahrt durch den Rest des Jahres könnte holpriger werden, da Spot-Bullion wichtige Unterstützungsniveaus testet. Die nach-Covid strukturellen Dynamiken, die Edelmetalle begünstigen, sind jedoch noch lange nicht am Ende.
#PreciousMetals #GoldPrice #AssetAllocation #MacroEconomics #WealthManagement
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Trotz kurzfristiger taktischer Gegenwinde bleibt der makroökonomische Bullenfall für Gold fest bestehen.
Laut dem neuesten Monthly Gold Monitor von State Street Global Advisors könnten die Goldpreise in den kommenden 6 bis 9 Monaten auf 4.750 bis 5.500 US-Dollar pro Unze zulegen – und dieses Basisszenario mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 % bewerten.
Während sich der Markt kurzfristigen Belastungen stellt – darunter hartnäckige reale Renditen, ein starker US-Dollar und eine hawkishe Verschiebung in den Erwartungen an die US-Notenbank Federal Reserve – betonen die Strategen von State Street, dass strukturelle Veränderungen das taktische Rauschen bei Weitem überwiegen.
Makro-Treiber auf einen Blick:
Rasant steigende globale Verschuldung: Die globale Verschuldung erreichte in der ersten Hälfte 2026 einen Rekordwert von 353 Billionen US-Dollar; die Staatsschulden nähern sich schnell einem Drittel dieser Summe. Diese massive fiskalische Ausweitung festigt weiterhin die Rolle von Gold als ultimativen Wertsicherungs- bzw. Währungshedge.
Die Suche nach echter Diversifikation: Die Korrelationen zwischen Aktien und Anleihen bleiben hartnäckig erhöht im Vergleich zum Regime vor 2021. Für Asset-Allokatoren bietet Gold die liquide, unkorrelierte Diversifikation, die traditionelle Portfolios derzeit nicht in ausreichendem Maße haben.
Gierige globale Nachfrage: Einzelhandelskäufe in Asien – insbesondere durch chinesische Investoren, die einen sicheren Hafen suchen – sowie die kontinuierliche Aufstockung durch Zentralbanken in Schwellenländern halten das physische Angebot knapp.
Risiko der Unterallokation: Gold macht derzeit weniger als 1 % der globalen verwalteten Fonds und ETF-Assets aus. State Street empfiehlt als strategisches Ziel für die meisten Portfolios einen Bereich von etwa 3 % bis 10 % – und lässt damit viel Raum für Zuflüsse institutionellen Kapitals.
Die Fahrt durch den Rest des Jahres könnte holpriger werden, da Spot-Bullion wichtige Unterstützungsniveaus testet. Die nach-Covid strukturellen Dynamiken, die Edelmetalle begünstigen, sind jedoch noch lange nicht am Ende.
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