BTC Das wichtigste Signal für diesen Rebound ist: Ob nach dem Ausquetschen der Short-Seller noch jemand bereit ist, bei 63K weiter nachzukaufen.

Die Stimmung im Markt hat sich in den letzten zwei Tagen extrem schnell gedreht. Vor kurzem wurde noch laut darüber gesprochen, dass beim ETF Blut abfließt, dass Institutionen abziehen und dass 58K durchbrochen werden muss. Jetzt ist $BTC wieder über 62K zurückgekehrt. Shorts wurden in großer Zahl liquidiert – ein Großteil der Liquidationen entfällt auf sie. Auch beim ETF gibt es endlich Tageszuflüsse im Bereich von 200 Mio. USD. Die Frage ist nur: Sind wirklich neue Gelder zurückgekommen – oder war das Ganze nur ein passives Gegen-Bouncing, weil die Shorts zu stark gequetscht wurden?

Bei dieser Kursbewegung lohnt sich vor allem ein Blick auf die Qualität der Käufer. Fidelity und ARK sind dabei – das zeigt, dass Kapital bereit ist, es wieder an den unteren Bereichen zu versuchen. Aber IBIT fließt weiterhin ab, was darauf hindeutet, dass die größte, eher konservative Kapitalmenge noch nicht vollständig gedreht hat. Solange 62K oberhalb stabil gehalten werden kann, gibt es Spielraum, dass der Bereich 63K bis 65K weitere Shorts zum Ausquetschen bringt. Wenn es jedoch erneut unter 61K zurückfällt, wird dieser Rebound vom Markt sehr leicht wieder als reines Short-Squeeze-Zwischenspiel neu eingeordnet.

Kurzfristig ist das $BTC -63K Widerstandslevel relevant sowie die weiteren ETF-Zuflüsse. Mittelfristig zählt, dass die langfristigen Halter weiterhin aufstocken. Die langfristige Logik bleibt unverändert: Die Kreditwürdigkeit der Fiat-Währung wird weiter ausgedehnt, und die wirklich knappe Sicherheiten-Basis wird neu bewertet. Jedes Mal, wenn BTC durch Panik abverkauft wird, ist das im Kern ein Test: Wer hält echte Coins – und wer hält nur Stimmung.

Was meinst du: Sind 63K diesmal der Startpunkt einer Trendwende, oder ist es die kurzfristige Decke, nachdem die Shorts ausgepresst wurden?

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