Der Zeitplan für den CLARITY Act, eines der wichtigsten US-Gesetze zur Marktstruktur im Krypto-Bereich, dürfte sich über den ursprünglich anvisierten frühen Juli hinaus verzögern. ⚖️ Der US-Senat soll am 13. Juli aus der Sommerpause zurückkehren, wodurch eine Abstimmung im Plenum über den Gesetzentwurf vor diesem Zeitpunkt unwahrscheinlich wird. Die größte Hürde bleiben weiterhin Bedenken hinsichtlich möglicher Interessenkonflikte. Demokraten drängen weiterhin auf strengere Ethikvorschriften im Zusammenhang mit den Aktivitäten des digitalen Vermögens von Präsident Trump, wodurch unklar bleibt, ob die zusätzlichen Stimmen für eine Verabschiedung aufgebracht werden können. Auch die Markterwartungen haben sich abgeschwächt. Galaxy Research hat die geschätzte Wahrscheinlichkeit, dass der Gesetzentwurf in diesem Jahr verabschiedet wird, von 75 % auf 60 % gesenkt, während Prognosemärkte wie Polymarket die Chancen derzeit bei rund 50 % bepreisen. Trotz der Verzögerung bleibt das institutionelle Interesse an digitalen Vermögenswerten stark. Führungskräfte von BlackRock, Morgan Stanley und Citi heben weiterhin Stablecoins und Tokenisierung als zentrale Wachstumsbereiche hervor, und viele glauben, dass eine spätere Verabschiedung des CLARITY Act einen weiteren großen Schritt hin zu mehr regulatorischer Klarheit und einer breiteren institutionellen Einführung digitaler Vermögenswerte in den USA darstellen würde. 👀