Taiwan hat ein exklusives Krypto-Regelungsmodell für Aktivitäten mit digitalen Vermögenswerten genehmigt, einschließlich virtueller Asset-Dienstanbieter (VASPs) und Stablecoin-Emittenten. Insbesondere hat der Legislativ-Yuan die Gesetzgebung gebilligt, um Lizenzanforderungen sowie strengere Richtwerte für Krypto-Unternehmen im Land offenzulegen.

NEWS: 🇹🇼 Taiwan verabschiedet ein neues Krypto-Gesetz zur Regulierung von Stablecoins und Börsen. Krypto-Firmen und Stablecoin-Emittenten müssen nun eine FSC-Genehmigung unter einem strengeren Regulierungsrahmen einholen. pic.twitter.com/Itsl0HAg8h

— CoinGecko (@coingecko) 1. Juli 2026

Laut den lokalen Berichten verlangt das regulatorische Modell, dass Stablecoin-Emittenten und Krypto-Unternehmen eine Genehmigung der Aufsichtsbehörden einholen müssen, bevor sie Dienstleistungen anbieten. Daher bezeichnet die Entwicklung das früheste umfassende Gesetz, das auf die Regulierung von Krypto ausgerichtet ist.

Taiwan setzt ein Erfordernis für eine behördliche Genehmigung von Krypto- und Stablecoin-Emittenten unter neuen Lizenzierungsregeln um

Taiwans neues Krypto-Regelwerk soll Stablecoin-Emittenten und Anbieter von virtuellen Vermögensdiensten (VASPs) regulieren. Die Entwicklung unterstreicht die Bemühungen des Landes, die Anlegerschutzmaßnahmen voranzutreiben und seine Position in der sich ausweitenden Branche für digitale Vermögenswerte zu stärken. Taiwans wichtigste Finanzaufsichtsbehörde, die Financial Supervisory Commission (FSC), bestätigte, dass für VASPs eine offizielle Genehmigung erforderlich ist, um ihre Dienstleistungen weiterhin anzubieten.

Darüber hinaus ist das neue Rahmenwerk für verschiedene Klassen von kryptofokussierten Unternehmen spezifiziert, wie z. B. Kreditvergabe-Plattformen, verwahrende Dienstleister, Handelsunternehmen und Börsen. Diese Unternehmen müssen die Anforderungen erfüllen, die Cybersicherheitsmaßnahmen, finanzielle Offenlegungen, Krypto-Listings, -Delisting-Verfahren, die Trennung von Kundengeldern sowie interne Kontrollen abdecken.

Einführung strenger Strafen für Verstöße gegen regulatorische Vorschriften

Laut CoinGecko stellt die Regulierung von Stablecoins eine zentrale Komponente der neuesten Gesetzgebung dar. Plattformen, die in Taiwan eine Ausgabe von Stablecoins anstreben, müssen eine Genehmigung von der Zentralbank und der FSC einholen. Außerdem müssen sie ausreichende Reserven über autorisierte Treuhänder sicherstellen und regelmäßige Audits durchführen, um Transparenz und Stabilität der Betriebsabläufe zu validieren.

Vor diesem Hintergrund ist der regulatorische Ansatz darauf ausgerichtet, Risiken im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten zu verringern, die durch herkömmliche Vermögenswerte gestützt werden, und gleichzeitig ein verantwortungsvolles Wachstum zu fördern. Laut den lokalen Berichten zeigt die neue Krypto-Gesetzgebung Taiwans zudem strenge Strafen für illegitime Handlungen im Krypto-Sektor auf.

Marktmanipulation und betrügerische Praktiken im Zusammenhang mit Krypto-Assets werden vollständig verboten. Zusätzlich dürften die Täter mit Freiheitsstrafen im Bereich von 3 bis 10 Jahren rechnen. Gleichzeitig könnten finanzielle Sanktionen ein Maximum von 200 Mio. New-Taiwan-Dollar erreichen. Letztlich versucht die Initiative, die Möglichkeiten für Investitionen zu erweitern und zugleich die Entwicklung eines starken Marktes für digitale Vermögenswerte in Taiwan zu unterstützen.