Die größte Herausforderung von SocialFi besteht nicht darin, Mitwirkende zu finden; sondern darin, zu erkennen, welche ihrer Beiträge wertvoll sind.
@DAO Labs
Das ist die wichtigste Lektion, die ich aus dem Artikel von DAO Labs mit dem Titel „Proof of Work and Retainability in SocialFi“ gelernt habe.#SocialMining
Lange Zeit haben viele Web3-Communities ihren Fortschritt anhand von Zahlen der Aktivitäten bewertet – Posts, Kommentare oder Aufgaben. Diese Kennzahlen waren zwar leicht zu messen, spiegelten aber nicht unbedingt wider, ob die Community klüger wurde oder ob das Projekt qualitativ hochwertiges Feedback erhielt.
Allerdings wird der Unterschied zwischen Proof of Activity und Proof of Work hier entscheidend.
Der Nachweis der Aktivität bedeutet „hat jemand beigetragen?“
Während der Nachweis der Arbeit bedeutet „hat ihre(n) Beitrag zur Verbesserung des Ökosystems geführt?“
Die Frage verändert die Anreize für die Beitragenden.
Mir ist sehr klar geworden, als ich damit begann, an Social Mining teilzunehmen. Beiträge, auf die ich wirklich stolz sein kann, waren nicht die schnellen — sie erforderten das Lesen der Dokumentation, das Verstehen der Idee des Projekts, das Hinterfragen der Annahmen und das Formulieren meiner eigenen Meinung. Diese Aktivitäten erforderten zwar einen zusätzlichen Aufwand, aber sie ermöglichten es mir auch, ein tieferes Verständnis der Ökosysteme zu gewinnen, die ich abgedeckt habe.
Darum hat mich das dreistufige Validierungs-Framework von DAO Labs besonders angesprochen. Es erkennt an, dass allein die Teilnahme nicht als Maßstab dafür dienen sollte, ob ein wertvoller Beitrag vorliegt. Die Validierung muss außerdem Anstrengungen, Originalität, Relevanz und Wirkung berücksichtigen — statt sich auf einen weiteren austauschbaren Content zu beschränken.
Es ist interessant, dass hier ebenfalls ein zugrunde liegender Trend erkennbar ist.
Da KI die Kosten für das Erstellen von Content senkt, wird Content selbst auf Web3 nicht knapp werden — die knappe Ressource wird die glaubwürdige menschliche Beurteilung sein. Die Communities, denen es gelingt, qualitativ hochwertige Beiträge von automatisierten und gedankenlosen zu unterscheiden, können gute Reputation aufbauen, einen gesunden Diskurs fördern und ein lebendiges Ökosystem für Beitragende etablieren.
Gewiss ist kein Validierungssystem perfekt, und es wird immer Abwägungen geben, die in jedem Framework angelegt sind — insbesondere, um Fairness im großen Maßstab aufrechtzuerhalten. Aber die Hinwendung dazu, Ergebnisse statt Aktivität in den Mittelpunkt zu stellen, scheint für mich richtig zu sein.
In jedem Fall geht es bei Validierung nicht nur darum, Menschen fair zu belohnen. Es geht auch darum, das Verhalten und die Kultur der Community zu gestalten.
Danke @DAOLabs, dass ihr ein Problem aufgezeigt habt, das mit der Weiterentwicklung von SocialFi noch relevanter werden wird.
#SocialMining
Artikel lesen:
https://dao-labs.com/posts/proof-of-work-and-retainability-in-socialfi-what-real-validation-looks-like-part-1







