Brisantes „Mini-NFP“ enttäuscht! Erwartung an Zinssenkungen kühlt direkt ab, Risiken für die Zukunft auf Vollgas

Die mit Spannung erwarteten Daten zum „kleinen NFP“ sind da – und der Traum vom Fed-Zinsschnitt wurde direkt zunichtegemacht. Am Mittwoch meldete ADP: In den USA stieg die Zahl der privaten Beschäftigten im Juni lediglich um 98.000, deutlich unter der Erwartung von 119.000. Der vorherige Wert lag bei 122.000. Das Beschäftigungswachstum hat spürbar nachgelassen. Allerdings sind die Stellen seit 12 Monaten in Folge gewachsen: Die Dynamik hat sich nur verlangsamt, ist aber nicht komplett eingebrochen.

Fast die Hälfte der neu geschaffenen Stellen wird von Bildung und Gesundheitswesen getragen. Handel und Finanzen bauen nur moderat aus; lediglich im Bergbausektor gibt es Stellenabbau. Große, mittlere und kleine Unternehmen stellen alle ein, wobei kleine Unternehmen weiterhin der wichtigste Treiber bei der Rekrutierung sind. Besonders alarmierend sind die Lohndaten: Die Löhne der Beschäftigten steigen im Jahresvergleich um 4,4 %, und bei Jobwechseln springt die Steigerungsrate sogar auf 6,6 %. Die Lohn-“Trägheit” ist ausgesprochen hoch – die Inflationsgefahr ist damit keineswegs verschwunden.

Die doppelte Robustheit von Löhnen und Beschäftigung wird den Spielraum für eine lockere Geldpolitik der Fed einengen. Wenn die offizielle NFP-Zahl am Donnerstag diesen Trend bestätigt, könnte sich die Phase der Zinssenkungen nach hinten verschieben. Der Markt schaut derzeit mit Argusaugen auf die NFP-Daten: Sollte sich die Beschäftigung weiter widerstandsfähig zeigen, dürfte die Volatilität bei verschiedenen Vermögenswerten deutlich zunehmen. In der aktuellen Lage gilt: Nicht blind auf einseitige Entwicklungen setzen. $TSLAB $BTC
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