1. Projektüberblick: Was ist Hyperliquid?
In den vergangenen Jahren haben dezentrale Börsen (DEX) versucht, die Marktposition zentralisierter Börsen (CEX) herauszufordern. Doch aufgrund der Einschränkungen der Blockchain-Leistung, der Gas-Kosten und der Matching-Effizienz konnten die meisten DEX beim Handelserlebnis nie mit Giganten wie Binance oder Bybit konkurrieren. Nutzer müssen häufig mit hohen Gas Fees, Handels-Slippage, geringer Liquidität und längeren Bestätigungszeiten zurechtkommen, was professionelle Trader eher dazu bringt, sich für CEX zu entscheiden.
Die Entstehung von Hyperliquid war genau darauf ausgerichtet, diese Probleme grundlegend zu lösen.
Hyperliquid ist nicht einfach ein DEX, das auf Ethereum oder Solana bereitgestellt wird, sondern eine Layer-1-Blockchain, die speziell für Hochfrequenzhandel entwickelt wurde. Das Team hat kein traditionelles DeFi-typisches AMM-Modell (Automated Market Maker) übernommen, sondern ein vollständig On-Chain-Orderbuch (CLOB) aufgebaut: Alle Order-Matches, Stornierungen, Fills und Abwicklungen finden direkt on-chain statt.
Dieses Design ermöglicht es Hyperliquid, zugleich die flüssige Nutzererfahrung eines CEX sowie die transparenten, sicheren und verifizierbaren Eigenschaften einer Blockchain zu besitzen. Nutzer müssen keine zentralen Verwahrstellen vertrauen: alle Transaktionsaufzeichnungen, Geldflüsse und Order-Status lassen sich on-chain verifizieren.
Stand heute ist Hyperliquid bereits eines der volumenstärksten Protokolle für On-Chain-Perpetual-Contract-Trading. In mehreren Zeiträumen übertraf sein tägliches Handelsvolumen sogar das mancher zentraler Börsen – und es ist damit eines der repräsentativsten Basiseinrichtungen im DeFi-Bereich.
Zweitens: Warum baut Hyperliquid seine eigene Layer 1?
Viele fragen sich: Warum nicht einfach direkt auf Ethereum, Arbitrum oder Solana bereitstellen, sondern eine eigene Public Chain bauen?
Die Antwort liegt in der Performance.
Für den Handel mit Perpetual Contracts ist nicht primär die Funktionalität der Smart Contracts entscheidend, sondern die Effizienz des Tradings. Professionelle Handelsplattformen müssen Folgendes erfüllen:
Matching-Geschwindigkeit im Millisekundenbereich
Hochfrequente Order-Stornierung
Viele Orders werden gleichzeitig verarbeitet
Extrem geringe Transaktions-Latenz
Echtzeit-Risikokontrolle und Abwicklung
Diese Anforderungen sind deutlich höher als bei normalen DeFi-Protokollen. Selbst bei Hochleistungs-Public-Chains wie Solana muss man verschiedene Anwendungsszenarien berücksichtigen. Hyperliquid optimiert die Basisschichten hingegen vollständig um das Handelssystem herum. In der offiziellen Dokumentation heißt es, dass die Basisschicht einen speziell entworfenen HyperBFT-Konsensmechanismus verwendet – kombiniert mit einer hochperformanten Matching-Engine – sodass das On-Chain-Orderbuch ein nahezu CEX-ähnliches Handelserlebnis ermöglichen kann, während die Daten zugleich on-chain verifizierbar bleiben.
Kurz gesagt: Hyperliquid macht Public Chain, weil nur der Besitz eigener Basistechnologie die echten Leistungsengpässe von DEX durchbrechen kann.
Drittens: Die Kernarchitektur von Hyperliquid
Das Hyperliquid-Ökosystem besteht hauptsächlich aus drei Teilen: HyperCore, HyperEVM und HyperBFT.
1. HyperCore: On-Chain-Orderbuch
Der Handels-„Core“ ist zugleich der größte technische Vorteil.
Nutzung des CLOB-Orderbuch-Ansatzes (statt AMM). Alle Kauf- und Verkaufsorders werden nach Preis und Zeitpunkt sortiert.
Nutzer können Limit-Orders aufgeben, Orders stornieren und ändern, um einen präziseren Ausführungspreis zu erhalten.
Reduziert Slippage effektiv, erhöht die Kapitalausnutzung – besonders geeignet für professionelle Trader und Institutionen.
Das gesamte Orderbuch läuft on-chain: öffentlich, transparent und verifizierbar.
2. HyperEVM: Motor zur Erweiterung des Ökosystems
Bietet eine Smart-Contract-Umgebung kompatibel mit EVM, damit Entwickler DeFi, Kredite, Stablecoins, RWA und weitere Anwendungen einfach bereitstellen können.
Damit entwickelt sich Hyperliquid Schritt für Schritt von einer „Börse“ zu einer vollständigen Finanz-Infrastruktur.
In Zukunft übernimmt HYPE mehrere Rollen wie Gas, Staking, Governance und Ökosystem-Anreize und bildet so einen Wert-Closed-Loop.
3. HyperBFT: Performance und Sicherheit im Gleichgewicht
Ein Konsensmechanismus, der speziell für Hochfrequenzhandel optimiert ist.
Betont werden die Geschwindigkeit der Transaktionsbestätigung und geringe Latenz, wobei zugleich die Netzwerksicherheit gewährleistet wird.
Nutzer können von schnelleren Orders/Cancel-Orders, zeitnaherer Abwicklung und einem Erlebnis profitieren, das fast an Binance und Bybit heranreicht.
Viertens: Geschäftsmodell – wie verdient Hyperliquid Geld?
Hyperliquid stützt sich auf echte Einnahmen aus Trades, nicht auf Liquidity-Mining-Subventionen – die Nachhaltigkeit ist stark.
Einnahmequellen Beschreibung Perpetual-Contract-Gebühren: größter Einnahmequell. Basierend auf Maker-/Taker-Gebühren sowie dem Nutzer-Handelsvolumen und dem HYPE-Staking werden Rabatte angeboten. Spot-Handelsgebühren: aktuell kleiner Anteil, jedoch mit mehr gelisteten Assets und Ökosystem-Expansion sind sie als neuer Wachstumspunkt möglich. Builder-Einnahmen: Bereitstellung von Asset-Emission und Liquiditätssupport für Ökosystemprojekte; die Plattform erhält daraus eine Beteiligung und erweitert die Anwendungsmöglichkeiten. Künftige HyperEVM-Einnahmen: Smart-Contract-Gas, DeFi-Protokollgebühren, Kredite, Stablecoins, RWA usw. – Diversifizierung der Einnahmestruktur.
Fünftens: Wert-Closed-Loop durch echte Einnahmen
Das am meisten beobachtenswerte an Hyperliquid ist die Wertabschöpfungs-Mechanik, die auf echten Einnahmen basiert.
Die Protokolleinnahmen fließen nicht einfach in das Team-Konto. Stattdessen werden sie nach dem festgelegten Mechanismus eingesetzt, um das Ökosystem zu unterstützen – einschließlich zentraler Module wie dem Assistance Fund. Die Stiftung nutzt die Protokolleinnahmen, um fortlaufend HYPE am offenen Markt zu kaufen. So entsteht eine direkte Verbindung zwischen Protokolleinnahmen und HYPE-Wert.
Der gesamte Logik-Closed-Loop lautet:
Wachstum des Handelsvolumens → Zunahme der Protokolleinnahmen → Assistance Fund sammelt sich an und kauft HYPE → weniger frei handelbare Liquiditäts-Chips im Markt → HYPEs langfristiger Wert erhält Unterstützung
Dieser Mechanismus steht in starkem Kontrast zu DeFi-Projekten, die sich traditionell auf zusätzliche Emissionsanreize verlassen. Das ist ein wichtiger Grund, warum Hyperliquid vom Markt als „Protokoll mit hochwertigem Cashflow“ betrachtet wird.
Datenaufschlüsselung: Warum kann Hyperliquid zum König der DeFi-Einnahmen werden?
Erstens: Absolute Nummer 1 bei On-Chain-Derivate-Handelsprodukten
Für Handelsplattformen zeigt das Handelsvolumen (Volume) die Wettbewerbsfähigkeit besser als das TVL.
Kumuliertes Handelsvolumen für Perpetual Contracts: über 4,7 Billionen USD
Perp-Handelsvolumen der letzten 30 Tage: ca. 250 Mrd. USD
Perp-Abschlusswert in 24 Stunden: ca. 8,8 Mrd. USD
Offene Kontrakte (OI): ca. 9,1 Mrd. USD
Dieses Ausmaß ist weitgehend überlegen gegenüber den meisten On-Chain-Derivate-Protokollen und beginnt bereits, mit mittelgroßen CEX um Marktanteile zu konkurrieren. Noch wichtiger: Alle Transaktionen finden auf der eigenen L1 von Hyperliquid statt, und die Gebühren bleiben vollständig innerhalb des Protokolls.
Zweitens: TVL ist das Ergebnis, nicht die Ursache
Das Wesen eines DEX ist ein Handelsmarkt, nicht ein Liquiditätspool. Was die Einnahmen wirklich beeinflusst, ist: Handelsfrequenz ×成交金额 (Handelsvolumen) × Gebührenrate.
Stand heute hat das TVL von Hyperliquid L1 bereits rund 5,4 Mrd. USD erreicht – im Vergleich zur Startphase ein Vielfaches Wachstum. Gründe für den anhaltenden Zufluss von Kapital sind u. a.: Umzug professioneller Trader, höhere Kapitaleffizienz, bessere Order-Tiefe, geringere Slippage sowie vollständige On-Chain-Transparenz.
Drittens: Analyse der Einnahmen – wie stark ist die Fähigkeit, Geld zu verdienen?
Laut den neuesten Daten von DefiLlama:
Kumulierte Protokolleinnahmen: ca. 1,18 Mrd. USD
Kumulierte Gebühren: ca. 1,38 Mrd. USD
Jährliche Einnahmen (Annualized): ca. 870 Mio. USD
Protokolleinnahmen der letzten 30 Tage: ca. 63,8 Mio. USD
Seit Ende 2024 wächst der Umsatz schnell: in mehreren Quartalen im Bereich mehrerer hundert Millionen bis Milliarden USD, und die Profitabilität befindet sich bereits in einer reifen Phase.
Viertens: Aufschlüsselung der Einnahmequellen
Perpetual-Contract-Gebühren (Perps Fees): absolut dominierend – wegen hoher Handelsfrequenz der größte Beitrag.
Spot-Gebühren (Spot Fees): aktuell ein kleinerer Anteil, jedoch besteht mit der Ausgabe weiterer HyperEVM-Assets ein deutliches Wachstumspotenzial.
Builder Fees: neuer Wachstumstreiber, erweitert die Grenzen des Ökosystems.
Fünftens: Warum ist die Qualität der Einnahmen so hoch?
Fast keine Anreize für langfristiges Liquidity Mining, die Einnahmen entsprechen nahezu dem Gewinn.
Keine Abhängigkeit vom Ausgeben von Tokens zur Wachstumsfinanzierung, daher hohe Nachhaltigkeit.
Sechstens: Assistance Fund – der Kern zur Wertabschöpfung
Gemäß dem offiziellen Mechanismus fließen rund 99% der Protokolleinnahmen aus Perpetual-Contracts und dem Spot-Orderbuch (nach Abzug von Builder-Zuteilungen etc.) in den Assistance Fund. Dieser wird eingesetzt, um fortlaufend HYPE am offenen Markt zu kaufen.
Das bedeutet: Wenn Nutzer jede einzelne Transaktion abschließen, erhöht sich indirekt die Marktnachfrage nach HYPE.
Handel → Gebühren → Protokolleinnahmen → Assistance Fund → HYPE-Kauf → Wertabschöpfung des Token
HYPE-Token-Ökonomie: Warum gilt es als einer der DeFi-Tokens mit der stärksten Fähigkeit zur Wertabschöpfung in diesem Zyklus?
Erstens: HYPE ist nicht nur ein Governance-Token
HYPE übernimmt im Hyperliquid-Netzwerk mehrere zentrale Aufgaben:
Netzwerk-Governance
Netzsicherheit und Staking
Gas-Assets von HyperEVM
Ökosystem-Anreize des Protokolls
Ökosystemunterstützung für Builder
Träger zur Wertabschöpfung
Mit der Weiterentwicklung von HyperEVM werden sich die Nutzungsszenarien weiter diversifizieren.
Zweitens: Gesamtmenge und Verteilung der Tokens
Maximales Angebot: fix 1 Mrd. Tokens, keine zusätzliche Ausgabe (kein Minting).
Kein traditionelles VC-Private-Placement, stärker Community-orientiert.
Zuteilung Empfänger Anteil Community (Airdrops, Ökosystem-Anreize, zukünftige Rewards) ca. 70,2% Core Contributors ca. 23,8% Stiftung und andere: der verbleibende Teil
Der Anteil der Core Contributors wird mit langfristigem Lockup und linearer Freigabe gestaltet, wodurch kurzfristiger Verkaufsdruck sinkt.
Drittens: Umlaufversorgung und Entsperrmechanismus
Der Freisetzungsrhythmus wird geglättet, Team-Anteile bleiben langfristig gesperrt.
Investoren sollten auf den offiziellen Entsperrkalender achten und darauf, ob Assistance Fund-Käufe die neu hinzukommende Versorgung kompensieren können.
Viertens: Assistance Fund – der Kernmechanismus zur Wertabschöpfung
Ähnlich wie traditionelle Aktienrückkäufe – aber noch stärker dezentralisiert:
Gewinn → Aktienrückkäufe (traditionell)
Handelsgebühren → Assistance Fund → Kauf von HYPE (Hyperliquid)
Solange der Handel fortgesetzt wird, entsteht eine anhaltende Kaufnachfrage.
Fünftens: Analyse des Angebots- und Nachfragemodells
Angebot: Team-Entsperrungen, Community-Anreize, Ökosystem-Belohnungen.
Nachfrage: Assistance Fund-Käufe, Staking, Gas-Verbrauch, Governance, Nachfrage nach neuen Ökosystemprojekten.
Wenn das Handelsvolumen weiter kontinuierlich wächst, ist zu erwarten, dass sich die Angebots- und Nachfragestruktur gesund entwickelt.
Sechstens: Staking – ein wichtiger Mechanismus zur Reduzierung des Umlaufs
Reduktion des Umlaufangebots
Erhöhung der Bereitschaft, HYPE zu halten
Stärkung der Netzwerksicherheit
Siebtens: HyperEVM – die größte künftige Nachragequelle
Wenn sich HyperEVM zu einem vollständigen Ökosystem entwickelt, wird jede Ausführung eines Smart Contracts und jede On-Chain-Interaktion den Bedarf an HYPE erhöhen. Dadurch wird HYPE von einem „Token für eine Handelsplattform“ zu einer „nativen Layer-1-Vermögensklasse“ aufsteigen.
Achtens: Warum wird die Fähigkeit zur Wertabschöpfung vom Markt anerkannt?
Echte Einnahmen stützen den Mechanismus
Klare Mechanik zur Rückführung des Werts (Assistance Fund)
Diversifizierte Nutzungsszenarien (Gas, Governance, Staking, Ökosystem-Anreize)
Potenzial für Ökosystem-Ausweitung (HyperEVM)
Wettbewerbsvorteile, Bewertungslogik, Risikoanalyse und Investment-Zusammenfassung
Erstens: Analyse der Wettbewerber
Projekt Typ und Wettbewerbsv,'erhältnis zu Hyperliquid dYdX On-Chain-Orderbuch-Derivate: direkter Wettbewerb Drift Derivatives auf Solana: direkter Wettbewerb Uniswap Spot-AMM-Position ist unterschiedlich, daher indirekter Wettbewerb GMX Liquiditätspool-Derivate-Position ist unterschiedlich, daher indirekter Wettbewerb
Hyperliquid ist näher an „einer On-Chain-Binance oder OKX“ als an einem gewöhnlichen DEX.

Zweitens: Zentrale Wettbewerbsvorteile
Das echte On-Chain-Orderbuch (CLOB): niedrige Slippage, hohe Kapitaleffizienz – geeignet für professionelle Trader.
Eine komplette Layer-1-Architektur: nicht durch andere Public Chains eingeschränkt; Einnahmen fließen nicht ab und das System ist auf das gesamte Ökosystem skalierbar.
Echte Cashflows: Die Einnahmen stammen von echten Transaktionen, nicht von Subventionen – das Geschäftsmodell ist nachhaltig.
Starkes Mechanismus-Design zur Wertabschöpfung: Der Assistance Fund verknüpft die Einnahmen direkt mit dem HYPE-Token.
Drittens: Potenzial für künftiges Wachstum
HyperEVM: der größte Wachstumsmotor – mit Potenzial zu einem vollständigen Ökosystem aus DeFi, RWA, On-Chain-Gaming (Chain Games) und AI Agents.
Spot-Markt: mehr hochwertige Assets listen, um die Gebühreneinnahmen zu vergrößern.
Institutionelle Nutzer: gewinnen quantitative Fonds und Market Maker, erhöhen Tiefe und Liquidität.
Globale On-Chain-Finanz-Infrastruktur: langfristiges Ziel über das einzelne Handelsgeschäft hinaus – hin zu einem umfassenden Finanznetz.
Viertens: Potenzielle Risiken
Risikokategorie Beschreibung Marktrisiko Bei Bärenmärkten sinkt das Handelsvolumen, die Einnahmen nehmen ab, was die Wertabschöpfung beeinflusst. Wettbewerbsrisiko dYdX, Solana-Ökosystem, neue DEX- und CEX-On-Chain-Produkte könnten Marktanteile angreifen. HyperEVM-Umsetzungsrisiko Wenn das Wachstum der Entwickler langsam ist, fehlen DApps – die Bewertungslogik kann Schaden nehmen. Regulatorisches Risiko Der weltweite Regulierungsdruck nimmt zu und könnte Nutzerwachstum sowie Kapitalzufluss beeinträchtigen. Risiko der Token-Entsperrung Künftige Team- und Ökosystem-Anreize werden schrittweise freigegeben – es gilt zu beobachten, ob die neu entstehende Angebotsmenge von der Nachfrage absorbiert werden kann.
Fünftens: Zusammenfassung der Investment-Logik
Einnahmenwachstum, angetrieben durch Handelsvolumen – solide Geschäftsbasis.
Wertabschöpfung, angetrieben durch Einnahmen – durch den Assistance Fund werden Token zurückgeführt.
HyperEVM öffnet eine zweite Wachstumskurve – vom „Exchange“ zur „Public Chain“.
Community-orientiertes Token-Modell – keine VC-Private-Placements, langfristiges Lockup, klar ausgelegtes Wertdesign.
Fazit
Hyperliquid ist nicht im traditionellen Sinne ein DEX, sondern ein leistungsstarkes Layer-1-Finanznetzwerk, das um On-Chain-Handel herum gebaut wurde.
Es zeigt, dass echte Handelsnachfrage selbst ein nachhaltiger Wachstumstreiber ist – ohne Abhängigkeit von Liquidity-Subventionen. Bis jetzt wurde Folgendes aufgebaut:
On-Chain führendes Volumen im Perpetual-Contract-Handel
Anhaltend wachsendes echtes Protokolleinkommen
Professionelle Handelserfahrung durch das Orderbuch-Modell
Wert-Closed-Loop zwischen Einnahmen und HYPE
HyperEVM bietet Wachstumsspielraum für die zukünftige Ökosystem-Expansion
Natürlich bleibt das Risiko bestehen: Marktzyklen, zunehmender Wettbewerb, die Umsetzungs-geschwindigkeit von HyperEVM und das regulatorische Umfeld müssen weiterhin fortlaufend beobachtet werden.
Doch aus öffentlich verfügbaren Daten geht hervor: Hyperliquid ist aus einem Derivate-Protokoll heraus Schritt für Schritt zu einem Layer-1-Netzwerk gewachsen, das sowohl Handel als auch Fähigkeiten für Infrastruktur und Ökosystem-Expansion vereint. Wenn es künftig gelingt, das Handelsvolumen weiter wachsen zu lassen und den Aufbau von HyperEVM erfolgreich voranzutreiben, hängt der langfristige Wert von HYPE mehr davon ab, wie das Netzwerk Cashflows erzeugt und Entwickler anzieht – nicht nur von kurzfristiger Markstimmung.
Dieser Bericht dient nur der Informationsaufbereitung und dem Teilen und stellt keine Anlageberatung dar.

