đš Der Goldpreis fĂ€llt weiter â und das Kurioseste ist: Je chaotischer der Nahe Osten wird, desto weniger kann Gold standhalten.
FrĂŒher war die Logik ganz einfach:
Wenn ein Krieg kommt, kauft man Gold;
wenn das Risiko steigt, kauft man Gold;
je unruhiger die Welt, desto höher steigt Gold.
Doch diesmal hat der Markt dieses alte Drehbuch zerrissen.
Denn geopolitische Risiken treiben die Ălpreise nach oben, die Ălpreise wiederum schieben die Inflationserwartungen an â und sobald die Inflation nach oben zeigt, setzt der Markt sofort darauf, dass die US-Notenbank die Hochzinspolitik weiter beibehĂ€lt. Der US-Dollar und die Renditen der US-Staatsanleihen ziehen dann mit nach.
Am Ende ist es ausgerechnet Gold, das am peinlichsten dasteht.
Es ist zwar eigentlich ein âsicherer Hafenâ, aber höhere Zinsen haben es direkt niedergeschlagen.
Der Goldpreis ist im Juni um ĂŒber 10 % gefallen, und im zweiten Quartal gab es die schlechteste Performance seit mehr als zehn Jahren. FrĂŒher kauften viele Gold, weil sie Angst hatten, dass die Welt auĂer Kontrolle gerĂ€t. Jetzt befĂŒrchtet der Markt jedoch vor allem:
âWenn die Welt auĂer Kontrolle gerĂ€t â könnten die Zinsen dann noch höher werden?â
Genau darin liegt die schwierigste Stelle fĂŒr Gold gerade.
Die Logik des sicheren Hafens ist nicht verschwunden.
Aber sie wird von der âZinssteigerungs-Logikâ ĂŒberlagert.
Deshalb ist diese Phase fĂŒr Gold kein einfacher RĂŒcksetzer, sondern eine Neubewertung des Marktes fĂŒr eine Frage:
Wenn der US-Dollar Zinsen bringt, die Renditen von Anleihen hoch sind und KI sowie der US-Aktienmarkt weiterhin Risikokapital abziehen â warum sollte Gold dann weiterhin eine hohe PrĂ€mie erhalten?
NatĂŒrlich gibt es auch fĂŒr Gold Chancen.
Sobald der US-Dollar schwĂ€cher wird, die Inflation wieder zurĂŒckgeht und die Erwartungen an Zinssenkungen zurĂŒckkehren â oder wenn sich die geopolitischen Risiken erneut auĂer Kontrolle drehen â kann das Geld aus dem sicheren Hafen jederzeit wieder zurĂŒckflieĂen.
Aber zumindest jetzt hat Gold nicht am meisten Angst davor, dass niemand mehr an den sicheren Hafen glaubt.
Sondern davor, dass der Markt feststellt:
Sicherer Hafen â das muss man auch nach dem Gesicht der Zinsen richten.
#é»é绎æè·ćż $XAU
FrĂŒher war die Logik ganz einfach:
Wenn ein Krieg kommt, kauft man Gold;
wenn das Risiko steigt, kauft man Gold;
je unruhiger die Welt, desto höher steigt Gold.
Doch diesmal hat der Markt dieses alte Drehbuch zerrissen.
Denn geopolitische Risiken treiben die Ălpreise nach oben, die Ălpreise wiederum schieben die Inflationserwartungen an â und sobald die Inflation nach oben zeigt, setzt der Markt sofort darauf, dass die US-Notenbank die Hochzinspolitik weiter beibehĂ€lt. Der US-Dollar und die Renditen der US-Staatsanleihen ziehen dann mit nach.
Am Ende ist es ausgerechnet Gold, das am peinlichsten dasteht.
Es ist zwar eigentlich ein âsicherer Hafenâ, aber höhere Zinsen haben es direkt niedergeschlagen.
Der Goldpreis ist im Juni um ĂŒber 10 % gefallen, und im zweiten Quartal gab es die schlechteste Performance seit mehr als zehn Jahren. FrĂŒher kauften viele Gold, weil sie Angst hatten, dass die Welt auĂer Kontrolle gerĂ€t. Jetzt befĂŒrchtet der Markt jedoch vor allem:
âWenn die Welt auĂer Kontrolle gerĂ€t â könnten die Zinsen dann noch höher werden?â
Genau darin liegt die schwierigste Stelle fĂŒr Gold gerade.
Die Logik des sicheren Hafens ist nicht verschwunden.
Aber sie wird von der âZinssteigerungs-Logikâ ĂŒberlagert.
Deshalb ist diese Phase fĂŒr Gold kein einfacher RĂŒcksetzer, sondern eine Neubewertung des Marktes fĂŒr eine Frage:
Wenn der US-Dollar Zinsen bringt, die Renditen von Anleihen hoch sind und KI sowie der US-Aktienmarkt weiterhin Risikokapital abziehen â warum sollte Gold dann weiterhin eine hohe PrĂ€mie erhalten?
NatĂŒrlich gibt es auch fĂŒr Gold Chancen.
Sobald der US-Dollar schwĂ€cher wird, die Inflation wieder zurĂŒckgeht und die Erwartungen an Zinssenkungen zurĂŒckkehren â oder wenn sich die geopolitischen Risiken erneut auĂer Kontrolle drehen â kann das Geld aus dem sicheren Hafen jederzeit wieder zurĂŒckflieĂen.
Aber zumindest jetzt hat Gold nicht am meisten Angst davor, dass niemand mehr an den sicheren Hafen glaubt.
Sondern davor, dass der Markt feststellt:
Sicherer Hafen â das muss man auch nach dem Gesicht der Zinsen richten.
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