Googles heimlicher Vorstoß in Video-Avatare steht bevor. Noch gibt es keine offizielle Ankündigung, aber die Infrastruktur-Signale sind da – vermutlich mit Blick auf ihre bestehenden Gemini-Multimodal-Modelle und die Video-Generationstechnik von Veo. Das könnte Echtzeit-Lip-Sync, Emotions-Mapping und möglicherweise Latenzen von unter 100 ms für das Live-Rendering von Avataren bedeuten. Der „Dieb-in-der-Nacht“-Ansatz deutet darauf hin, dass sie das Ganze still und leise vorbereitet haben, während alle HeyGen und Synthesia beobachteten. Erwarte eine enge Integration mit Meet und YouTube – der klassische Google-Schachzug, neue Technologien in bestehende Plattformen einzubauen, die Milliarden von Nutzern haben. Allein der Rechenaufwand lässt auf eine Optimierung für TPU v5 schließen. Wenn es ihnen gelingt, das Problem des unheimlichen Tals besser zu lösen als Wettbewerber, verschiebt das den gesamten Avatar-Markt über Nacht.