Galaxy sagt: CLARITY Act stirbt nicht am Inhalt, sondern am Kalender 📅

Galaxy Digital senkt die Wahrscheinlichkeit, dass der CLARITY Act dieses Jahr verabschiedet wird, von 60% auf 50%. Der Grund ist ziemlich klar: Der US-Senat geht im August in die Pause, und ein Kryptogesetz auf dem Platz der Agenda Nummer 423 bekommt schlicht keine Chance mehr.

Das Gesetz selbst ist nicht gescheitert: Die überparteiliche Ausschussabstimmung im Mai ist bereits durch. Das Problem ist, dass noch kein Termin für eine Vollabstimmung im gesamten Plenum feststeht, dass die Versionen der Banken- und der Agrarausschüsse nicht zusammengeführt wurden und auch die Kontroverse um ethische Vorgaben nicht gelöst ist. Dazu kommen noch etliche andere große Themen wie der SAVE Act, der NDAA und die erneute Prüfung der FISA, die sich die Zeit streitig machen – und schon bleibt dem Kryptogesetz nur, in der Warteschlange zu stehen.

Galaxy Research- Leiter Thorn wörtlich: „Die Senkung ist ein Kalenderproblem, kein inhaltliches Problem.“ Wenn die Führung im oberen und mittleren Bereich nicht im Juli die Termine priorisiert, könnte das Gesetz bis September – oder sogar später – nach hinten rutschen.

50-50 klingt zwar wie eine Münzwurf-Wette, aber für die Kryptoindustrie ist das immerhin schon ein gutes Ergebnis. Das Gesetz liegt zumindest noch auf dem Tisch – nur spielt die Zeit nicht auf seiner Seite.⏳

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