In einer Research-Notiz von Citic Securities hieß es, der US-Dollar könne als Signal für eine Beschleunigung der K-förmigen Divergenz über die globalen Märkte hinweg dienen.
Laut Jin10 sagte Citic Securities, dass die Stärkung des Dollars Anfang Mai, zusammen mit steigenden Erwartungen an Zinserhöhungen, mit einem Zeitpunkt zusammenfiel, an dem die globale K-förmige Divergenz zu beschleunigen begann. Diese Entwicklung sei vor allem durch den Schaden getrieben, den strenge Zinserwartungen auf die Nachfrage außerhalb des KI-Sektors ausübten.
Die Notiz sagte, die Divergenz habe nun einen vorübergehenden Höchststand erreicht, wobei auch die Aktienkurse für ausländische Technologiewerte intern enger zusammenrückten. Außerdem hieß es, dass die Preisentwicklung bei Aktien, Anleihen, Rohstoffen und Devisen bereits frühe Anzeichen eines „Recession-Trade“ widerspiegele.
Citic Securities sagte, dass, falls sich eine weitere Straffung später doch noch materialisiert, dies die Nachfrage in der Nicht-KI-Wirtschaft möglicherweise weiter schwächen könnte. Wenn keine Straffung erfolgt, erklärte das Unternehmen, dass die K-förmige Divergenz vorübergehend enger werden könnte.
Im Vergleich zu volatilereren Märkten im Ausland habe die Notiz zufolge der A-Aktien-Markt in China eine größere Widerstandsfähigkeit gezeigt. Zudem hieß es, dass einige Sektoren außerhalb der KI Zeichen einer frühen Beteiligung von Kapital erkennen ließen. Außerdem gebe es bei einer kleinen Zahl von Sektoren mit niedriger Bewertung eine Grundlage für eine Erholung, die jedoch auf einen Katalysator wartet.
