Eine Umfrage von Invesco ergab, dass die Sorgen um den US-Dollar weit verbreitet seien und unter den Zentralbanken zunehmen würden. Laut Jin10 sagten 61% der befragten Zentralbanken, dass die US-Schuldenstände den langfristigen Status des Dollars als Reservewert negativ beeinflussten – gegenüber 20% im Jahr 2024.

Der Bericht sagte, der Dollar sei in diesem Jahr bisher um 3% gestiegen und werde dabei vom Iran-Krieg gestützt. Analysten, die im Bericht zitiert werden, sagten jedoch, dass Unsicherheit in der US-Politik und hohe Schuldenstände bedeuteten, dass der Dollar auf lange Sicht schwächer werden könnte.

Invesco sagte, dass jede Abkehr von Dollar-Investitionen voraussichtlich schrittweise erfolgen werde, weil es an glaubwürdigen Alternativen fehle. Die Umfrage ergab, dass 29% der Befragten glaubten, der Status des Dollars als Reservewährung würde innerhalb von fünf Jahren schwächer werden, verglichen mit 12% im Jahr 2022.

Invesco erklärte, dass angesichts geopolitischer Spannungen mehrere Institutionen berichtet hätten, ihre Abhängigkeit von US- Verwahrstellen, Gegenparteien und Clearing-Infrastruktur neu zu bewerten. Separat gaben ein Drittel der Befragten an, sie wollten ihre Goldbestände im Rahmen eines Diversifizierungstrends erhöhen.