Was bei mir geblieben ist, nachdem ich Zeit in der Dokumentation von @OpenGradient verbracht hatte, ist nicht die Verifizierungsarchitektur selbst — sondern das, was das Standardverhalten über die Plattformökonomie verrät. Die meisten KI-Dienste bepreisen nach Verbrauch: Tokens rein, Tokens raus. $OPG funktioniert anders. Es gibt eine feste Token-Voraussetzung, bevor überhaupt etwas läuft, und das Abrechnungs-Standardverhalten — BATCH_HASHED statt ZKML oder PRIVATE — macht deutlich, dass die Plattform nicht Proof-Granularität verkauft. Sie verkauft die Teilnahme an der Infrastruktur zu einem festen Einstiegspreis. Die stille Implikation lautet: In einer Welt, in der Inferenz zur Ware wird, könnte die verteidigbare Schicht gar keine Berechnung sein. Vielleicht ist es der Koordinationsmechanismus darum herum. Die Architektur von #OPG setzt darauf, dass Defaults zu Standards werden — und dass derjenige, der die Standard-Hülle für die Verifizierung definiert, den Wert nicht pro Inferenz, sondern pro Entwicklerbeziehung abschöpft. Ob das ein dauerhaftes Bollwerk oder eher eine weiche Mautstelle ist, beantwortet die Dokumentation nicht.