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Der südkoreanische Aktienmarkt aktivierte nach dem Rückgang der KOSPI-200-Futures um mehr als 5% einen „Sell-side Sidecar“. Dadurch wurde eine vorübergehende fünfminütige Aussetzung von Program-mverkaufsaufträgen ausgelöst, um übermäßige Marktvolatilität einzudämmen. Die Korea Exchange setzte diese Schutzmaßnahme um, nachdem die Futures mindestens eine Minute lang um 5% oder mehr gefallen waren und damit die Aktivierungsschwelle erreicht hatten. Der starke Rückgang erfolgte, als Anleger Gewinne aus der zuvor verzeichneten starken Rally mitnahmen, was zu einem breit angelegten Verkauf bei Large-Cap-Aktien führte. Trotz der kurzfristigen Handelsbegrenzung lief der reguläre Börsenhandel weiter. Sidecars sind darauf ausgelegt, panikgetriebenes automatisches Verkaufen zu reduzieren und die Marktbedingungen in Phasen erhöhter Volatilität zu stabilisieren.

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