Letzte Woche habe ich mir einen alten $BTC -Zyklus-Chart angesehen und etwas Unangenehmes bemerkt: Der aktuelle Verlauf sieht erschreckend ähnlich aus wie die Post-Peak-Jahre von 2014, 2018 und 2022.

Das ist der Teil des Marktes, in dem viele Trader still und leise ausbluten. Die Leute kaufen jede kleine Erholung in der Hoffnung, dass der Boden schon drin ist, und sehen dann zu, wie der Markt über Monate seitwärts oder nach unten driftet, während die Aufmerksamkeit zum nächsten glänzenden Ding abwandert, wie z. B. $ETH oder $SOL.

In vergangenen Bärenzyklen ist Bitcoin nicht einfach nur gefallen und sich dann sofort wieder erholt. Die Muster aus den Jahren 2014, 2018 und 2022 zeigten alle ausgedehnte Phasen, in denen der Kurs sich nur schwach bewegte, trotz gelegentlicher Rallyes, die sich im Moment überzeugend anfühlten. Saisonalität spielt hier eine Rolle. Historisch betrachtet neigt der Markt dazu, pessimistische Phasen länger auszuhalten als die meisten erwarten, bevor eine echte strukturelle Erholung beginnt.

Der Haken ist: Genau diese gleichen Zeiträume liefern oft auch die besten langfristigen Einstiege. Die Stimmung bricht ein, die Liquidität versiegt, und die meisten Teilnehmer hören auf, aufmerksam zu sein. Das ist normalerweise der Moment, in dem sich die Positionierung leise verändert, bevor die nächste Expansionsphase für $BTC beginnt.

Wenn dieser Zyklus den Widerhall dieser früheren Jahre fortsetzt, könnte das größere Risiko nicht ein plötzlicher Crash sein, sondern ein langsames Dahinschleichen, das ungeduldige Trader aussortiert. Bemerkt sonst noch jemand das gleiche saisonale Muster?

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