🚨Ein wichtiger Liquiditätsindikator schlägt für US-Aktien rot aus:

Der G10-Excess-Liquidity-Leading-Indicator, der das Wachstum „echten“ Geldes im Verhältnis zum Wirtschaftswachstum misst, ist zum ersten Mal seit dem Inflationsschock von 2021 negativ geworden.

Dieser Indikator hat historisch den S&P 500 um etwa ~6 Monate voraus angezeigt – das bedeutet, dass die Aktien in den nächsten 6 Monaten unter Druck geraten könnten.

Grundsätzlich wird die Überschussliquidität negativ, wenn Inflation und Wirtschaftswachstum Geld schneller „aufzehren“ als es geschaffen wird – dadurch steht weniger Kapital zur Verfügung, um risikoreiche Assets zu stützen.

Kurz gesagt: Die Realwirtschaft entzieht dem Finanzmarkt mittlerweile effektiv Liquidität statt sie bereitzustellen – eine Dynamik, die großen Rückschlägen in 2008 und 2022 vorausging.

Wenn die historische Vorlaufzeit Bestand hat, wird das Zeitfenster, in dem die Marktstärke noch anhalten kann, enger.

Wird der Indikator erneut recht behalten?