
Die Aktien von International Business Machines (New York: IBM) sind am Donnerstag im Premarket um etwa 5% gestiegen, nachdem das Unternehmen eine Durchbruch-Technologie bei Chips mit einem Fertigungsverfahren von weniger als 1 Nanometer angekündigt hatte.
„Der neue IBM-Chip mit einem Fertigungsverfahren von weniger als 1 nm fasst fast 100 Milliarden Transistoren auf einem Chip in der Größe eines Fingernagels — das ist nahezu das Doppelte der Dichte des 2-nm-Chips von IBM, der 2021 vorgestellt wurde“, heißt es in der Erklärung des Unternehmens.
Die neue Chiptechnologie verwendet eine Transistorarchitektur auf Knotenebene von 0,7 Nanometern, was laut dem Unternehmen die erste Chiptechnologie ist, die unterhalb der Schwelle von 1 Nanometer arbeitet.
In dem neuen Chip kommt die Architektur „Nanostack“ zum Einsatz – eine dreidimensionale Konstruktion, bei der Transistoren vertikal mit Versatz angeordnet sind. IBM teilte mit, dass der Chip auf einem Kristall mit der Größe eines Fingernagels fast 100 Milliarden Transistoren unterbringt, was etwa doppelt so hoch ist wie die Dichte des 2-nm-Chips von IBM, der 2021 vorgestellt wurde.
Laut veröffentlichten technischen Ergebnissen kann der Chip bis zu 50% höhere Leistung oder eine um 70% bessere Energieeffizienz im Vergleich zu 2-nm-Chips von IBM ermöglichen. Außerdem stellte IBM auf der VLSI-2026-Konferenz eine Studie vor, die zeigt, dass die „Nanostack“-Architektur eine 40-prozentige Skalierung im SRAM ermöglicht.