Das Bild der Psychologie eines Marktzyklus, populär gemacht von Bitcoin-Investoren, spricht für sich selbst. Es zeigt etwas, das sich seit 2009 mehrfach wiederholt hat: Die Märkte durchlaufen vorhersehbare emotionale Phasen.

Wir stehen kurz vor Panik, Kapitulation und Depression!

👉Die Marktpsychologie, die noch nie versagt hat

Viele Investoren glauben, dass sich der historische Zyklus diesmal nicht wiederholen könnte.

Nach Jahren der Diskussion über ETFs, institutionelle Adoption, Unternehmenskäufe und programmierte Knappheit hat sich die Erzählung entwickelt, dass Bitcoin gereift ist und die traditionellen Zyklen von Hochs und Tiefs hinter sich gelassen hat.

Doch laut der historischen Interpretation dieses kurzfristigen Indikators ist es gerade diese Art des Denkens, die typischerweise in der Phase der Leugnung auftaucht (wo wir uns jetzt befinden).

In dieser Phase, nachdem die ersten stärkeren Korrekturen erfolgt sind, geht der Markt dazu über zu glauben, dass jeder Rückgang nur vorübergehend ist und der Aufwärtstrend schnell wiederkehren wird. Historisch hat dieses psychologische Verhalten Zeiten mit höherer Volatilität eingeleitet und in einigen Fällen Korrekturen, die viel tiefer waren als die meisten erwarteten.

Das bedeutet nicht unbedingt, dass ein großer Bärenmarkt unvermeidlich ist. Doch die Psychologie der Zyklen legt nahe, dass übermäßiges Vertrauen genauso gefährlich sein kann wie extreme Angst.

Wenn die Mehrheit beginnt zu glauben, „diesmal ist es anders“, findet der Markt häufig einen Weg, die kollektiven Erwartungen zu entkräften.

Das könnte in den kommenden Monaten und Wochen gerade die größte Bedrohung für Bitcoin sein.

Wenn eine Erzählung zum absoluten Konsens wird, sucht der Markt gewöhnlich nach Wegen, um die Mehrheit zu überraschen.

Bärische Katalysatoren 🥀

Das kurzfristige Szenario ist bärisch. 🐻

  1. Hartnäckige Inflation 🤔

Obwohl die Inflation im Vergleich zu den Höchstständen von 2022 abgebremst hat, bleibt sie ein globales Anliegen.

Falls es zu einer neuen Inflationswelle kommt, ausgelöst durch:

geopolitische Konflikte; steigende Ölpreise; globale Logistikprobleme; höhere Ausgaben der Regierung;

Zentralbanken könnten gezwungen sein, die Zinsen noch länger hoch zu halten.

Das verringert die verfügbare Liquidität für riskante Vermögenswerte wie Bitcoin.

  1. Hohe Zinssätze 💥

Bitcoin wurde in einer Welt mit nahezu bei null liegenden Zinsen geboren.

Jetzt können Anleger mit hohem Einkommen vernünftige Renditen erzielen, sicherer und weniger volatil in Staatsanleihen, US-Festverzinslichen und Unternehmensanleihen.

Je höher die risikofreie Rendite, desto geringer ist der Anreiz, Risiko in volatilen Assets einzugehen.

Das bedeutet nicht unbedingt einen Rückgang von Bitcoin.

Aber das bedeutet, dass die Zyklen langsamer, weniger explosiv und stärker unvorhersehbar werden können.

3. Starker Dollar (DXY) 💵

Historisch gibt es eine inverse Korrelation zwischen:

Bitcoin Gold globale Liquidität

und der US-Dollar-Index (DXY).

Wenn der DXY steigt:

Kapital kehrt in die USA zurück; Schwäche bei Schwellenlandwährungen; riskante Assets geraten tendenziell unter Druck.

Wenn der Dollar in einen länger anhaltenden Aufwertungszyklus gerät, könnte Bitcoin wichtigen Gegenwind spüren.

  1. Die Fragilität der Vereinbarung zwischen Trump und dem Iran 🚀🔥

Ein weiterer bekannter Faktor ist das geopolitische Risiko.

Selbst wenn es Verhandlungen oder zeitweilige Abkommen zwischen den USA, Israel und dem Iran gibt, bleibt die Region äußerst instabil.

Zu den Problemen gehören: nukleare Streitigkeiten; Konflikte um Stellvertreter; Spannungen in der Straße von Hormus; Risiko einer Unterbrechung der Ölversorgung.

Wenn sich ein beliebiges Friedensabkommen als nur vorübergehend erweist oder scheitert, kann der Markt reagieren mit:

Anstieg des Öls; steigende globale Inflation; Stärkung des Dollars als sicherer Hafen; Abflüsse von Kapital aus riskanten Vermögenswerten.

In diesem Szenario könnte Bitcoin massive Korrekturen erleiden, selbst in einer Phase, die viele als Aufschwung erwarten.

  1. Muss die Zerschlagung von Micro Strategy passieren? 👻

Die Geschichte von Bitcoin zeigt ein interessantes Muster: Der Tiefpunkt des Bärenmarkts wird oft dann gefunden, wenn ein Ereignis eintritt, das in der Euphoriephase unglaublich erscheint.

So war es mit der Mt. Gox im Jahr 2014, mit Terra/Luna und der FTX im Jahr 2022.

In jedem Zyklus entsteht ein Unternehmen oder eine Struktur, die für den Markt als unverzichtbar gilt.

Wenn dieses Vertrauen gebrochen wird, kommt es zu einer allgemeinen Kapitulation.

Derzeit sehen viele Anleger Institutionen wie Binance, Micro Strategy und die großen ETF-Manager als unerschütterliche Säulen der Branche.

Allerdings legt die Psychologie der Zyklen nahe, dass die größten Risiken genau dort liegen, wo die meisten glauben, dass es keine Risiken gibt.

Fazit 👍

Die langfristige These von Bitcoin bleibt extrem stark, aufgrund von: programmierter Knappheit; zunehmender institutioneller Adoption; ETFs; Akkumulation durch Unternehmen; kontinuierlicher Rückgang des verfügbaren Angebots.

Allerdings könnten Anleger, die nur an den 4-Jahres-Zyklus glauben, wichtige Faktoren des Marktzyklus übersehen.

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