Das Finanz- und Steuerausschuss der Abgeordnetenkammer Brasiliens hat ein Gesetz verabschiedet, das den Behörden erlauben würde, die Krypto-Balancen von Zielen unter polizeilicher Untersuchung wegen Online-Betrugs einzufrieren.

Laut ChainCatcher zielt der Vorschlag auch darauf ab, Bestimmungen des Strafgesetzbuchs zu ändern, um die Strafen für Cyberkriminalität zu erhöhen.

Verbrechen, die über soziale Medien oder das Telefon begangen werden, würden unter dem Gesetz härtere Strafen nach sich ziehen. Die Haftstrafen für verurteilte Cyberangreifer würden auf 6 bis 10 Jahre angehoben, von zuvor 4 bis 8 Jahren.

Das Gesetz würde den Richtern auch die Befugnis geben, die Vermögenswerte von Verdächtigen, die an Bitcoin-Börsen und auf Bankkonten gehalten werden, einzufrieren. Weitere präventive Maßnahmen umfassen das Einfrieren physischer Vermögenswerte und das Verbot der Nutzung von Zahlungssystemen.

Das Gesetz wird als Nächstes vom Ausschuss für Verfassung und Gerechtigkeit überprüft, wobei mit einem Abschluss in den kommenden Tagen gerechnet wird.