
Jakarta plant, die ersten kommunalen Anleihen Indonesiens innerhalb des nächsten Jahres herauszugeben, um die Einnahmequellen zu diversifizieren, nachdem das Budget gekürzt wurde, sagte Gouverneur Pramono Anung Wibowo am Freitag.
Die Stadtverwaltung führt Gespräche mit der Asiatischen Entwicklungsbank und der Weltbank zur Vorbereitung der Wertpapiere. Laut Pramono können die durch die Anleiheemission generierten Mittel zur Finanzierung verschiedener Infrastrukturprojekte verwendet werden, die sich in der Entwicklungsphase befinden. Einen konkreten Zielbetrag für die Mittelbeschaffung nannte er nicht.
Jakarta hat über zehn Jahre lang die Möglichkeit von Kommunalanleihen in Betracht gezogen. Ein neuer Impuls für diesen Plan kam durch die Entscheidung der Regierung von Präsident Prabowo Subianto, lokale Haushalte auf staatliche Programme umzuleiten, einschließlich kostenloser Verpflegung und ländlicher Genossenschaften.
Die Budgetübertragungen nach Jakarta wurden in diesem Jahr um etwa 15 Billionen Rupiah (839,3 Millionen US-Dollar) gekürzt, was etwa 16 % des ursprünglichen Budgets ausmacht.
Die Kürzungen haben Jakarta gezwungen, alternative Finanzierungswege für öffentliche Dienstleistungen zu suchen. Laut Pramono ziehen die lokalen Regulierungsbehörden private Unternehmen zur Finanzierung heran und arbeiten daran, einen Wohlstandsfonds für Jakarta nach dem Vorbild des Investmentmanagements Indonesiens — des souveränen Wohlstandsfonds des Landes — zu schaffen.
Im letzten Jahr hat Jakarta Tokio überholt und ist zur bevölkerungsreichsten Stadt der Welt geworden.