Das US-Arbeitsministerium gab am Mittwoch bekannt, dass der Verbraucherpreisindex (CPI) im Mai um 0.5% gegenüber April gestiegen ist. Während der monatliche Anstieg von den Konsensprognosen erwartet wurde, schoss die annualisierte Hauptinflationsrate auf 4.2%, gegenüber 3.8%, die im Vormonat verzeichnet wurde. Die US-CPI-Inflation stieg im Mai auf 4.2% auf annualisierter Basis, was den Schätzungen der Ökonomen entsprach, aber den heißesten Druck seit April 2023 markiert. Der monatliche Hauptindex erhöhte sich um 0.5%, hauptsächlich getrieben von hartnäckigen Energiekosten, während der Kern-CPI leicht auf 2.9% jährlich moderierte. Die Marktwahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung der Federal Reserve schwindet weiterhin, da Händler eine 96.7% Wahrscheinlichkeit einpreisen, dass die Zentralbank die Zinssätze nächste Woche stabil hält. Die neuesten makroökonomischen Daten unterstreichen einen anhaltenden Aufwärtstrend bei den Verbraucherpreisen, was einen herausfordernden Hintergrund für digitale Vermögenswerte darstellt. Bitcoin und der breitere Kryptowährungsmarkt sind oft auf eine lockere Geldpolitik und Zinssenkungen angewiesen, die als Hauptkatalysatoren für liquiditätsgetriebene Rallyes dienen. Mit der steigenden jährlichen Inflationsgeschwindigkeit wurde die Aussicht auf kurzfristige geldpolitische Erleichterungen effektiv vom Tisch genommen für die Marktteilnehmer. Das Federal Open Market Committee (FOMC) wird nächste Woche zusammentreffen, was das hochkarätige Debüt des neu ernannten Vorsitzenden der Zentralbank, Kevin Warsh, markiert. Laut dem CME FedWatch-Tool preist der Optionsmarkt eine überwältigende 96.7% Wahrscheinlichkeit ein, dass die Entscheidungsträger abstimmen werden, um den Benchmark-Zinssatz für Bundesmittel in seinem aktuellen restriktiven Zielbereich von 3.50% bis 3.75% zu halten. Während die Hauptzahlen beschleunigten, bot die Kerninflation – die volatile Nahrungsmittel- und Energiekosten ausschließt – einen kleinen Silberstreifen mit 0.2% für den Monat und 2.9% im Jahresvergleich. Allerdings, da die Hauptzahl weiterhin signifikant über dem langfristigen Ziel der Zentralbank von 2% bleibt, schlagen makroanalytiker vor, dass die Fed bequem an der Seitenlinie bleiben wird, anstatt Liquiditätsspritzen einzuleiten. Während die heutigen Zahlen nicht so schlecht waren, wie einige befürchtet hatten, bleibt die Inflation weit über dem Ziel, bemerkte Ellen Zentner, Chefökonomin bei Morgan Stanley Wealth Management, in einem Marktkommentar. Mit höheren Ölpreisen, AI-induzierter Inflation und Zöllen, die die Preise für Waren in die Höhe treiben, wird die Fed geduldig an der Seitenlinie bleiben. Für Krypto-Investoren und -Händler bedeutet das anhaltende „höher für länger“-Zinsumfeld, dass die Kapitalkosten hoch bleiben werden und die Widerstandsfähigkeit der Märkte für digitale Vermögenswerte getestet wird. Trotz der makroökonomischen Gegenwinde haben die Märkte für digitale Vermögenswerte eine lokale Stabilität gezeigt, obwohl die Handelsvolumina eine selektivere Risikobereitschaft unter institutionellen Teilnehmern widerspiegeln, während sie auf Warshs erste offizielle politische Erklärung warten. Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Art von Beratung dar. Die Leser sollten ihre eigenen Recherchen durchführen, bevor sie Entscheidungen treffen.

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