Joseph Lubin, Mitgründer von Ethereum und CEO von Consensys, ist überzeugt, dass Ethereum auf ein großes Upgrade zusteuert: die Umstellung auf ein vollständig null Wissen (ZK)-beweisbasiertes System innerhalb der nächsten 3 bis 5 Jahre.
Einfach ausgedrückt hilft ZK-Technologie, Transaktionen schneller und sicherer zu verifizieren, ohne unnötige Daten preiszugeben.

Was passiert gerade mit Ethereum?
$ETH versucht, sich mit Layer-2-Netzwerken (auch „Rollups“ genannt) zu skalieren. Das sind separate Chains, die Transaktionen schneller abwickeln, während sie dennoch auf Ethereum für die Sicherheit angewiesen sind.
Dieser Ansatz wurde manchmal kritisiert, weil er Nutzer und Liquidität über viele Netzwerke verteilt.
Selbst Vitalik Buterin, der Mitbegründer von Ethereum, hat darauf hingewiesen, dass das Ökosystem zu fragmentiert wurde.
Lubins Sichtweise: Das ist Teil des Plans
Laut Lubin wurde diese „Fragmentierungsphase“ tatsächlich erwartet.
Layer 2 Netzwerke sollten:
* mit neuer Technologie experimentieren
* Testlösungen für Skalierung
* Innovationen wie ZK-Proofs vorantreiben
Jetzt fangen diese Experimente an, sich auszuzahlen.
Die große Idee: ein ZK-betriebenes Ethereum
Lubin sagt, Ethereum könnte sich in 3–5 Jahren zu einem vollständig ZK-basierten Protokoll entwickeln.
Wenn das passiert, könnte das führen zu:
* schnellere Transaktionen
* bessere Verbindung zwischen Layer 2s
* einfachere Bewegung von Vermögenswerten (keine komplizierten Brücken)
* mehr einheitliche Liquidität im Ökosystem
Was Layer 2s jetzt machen
Einige Layer 2 Netzwerke verwenden bereits fortschrittliche ZK-Systeme, um Transaktionen fast in Echtzeit zu beweisen.
Beispiele sind:
* Linea (gebaut von Consensys)
* Gnosis-Ökosystem-Tools
* Unternehmens-Ethereum-Systeme wie Besu
Der größere Wandel
Ethereum bewegt sich von einem „zerstreuten Ökosystem“ hin zu einem stärker verbundenen.
Zuerst kam Experimentieren und Fragmentierung.
Jetzt geht es in Richtung Konvergenz – alles wieder näher zusammenzubringen.

Quelle: The Block